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Bei meiner Suche nach dem Wunderbaren bin ich auf zahlreiche Hilfen gestossen, die ich hier ein wenig ausbreiten möchte. Vielleicht, dass der eine oder andere davon profitieren mag und zum Nachdenken über das, was wirklich wesentlich ist, angeregt wird.
Die Grundlagen unserer Existenz sehen bestimmt anders aus, als das was allgemein geglaubt wird. Es lohnt sich hier tiefer zu gehen.

Ich versuche hier einen Weg weg vom Alltagsdenken der Menschen, hin zu einer ganz anderen Existenzform zu zeigen. Und dies in dem ich die Art und Weise in der wir denken untersuche.


Wir alle stehen auf den Schultern derer die das geschaffen haben, was wir heute wie selbstverständlich gebrauchen. Insofern sind die Vorstellungen und Dinge, die wir benutzen nicht unsere eigenen Erfindungen.

(Erst später, im Laufe dieser Texte kann man verstehen, dass es doch so ist, aber in einer anderen Weise, als man zuerst vermutete).

Deswegen ist ein Schreiberling so etwas wie ein Trichter in den alle möglichen Quellen einfliessen, und aus denen er dann auswählt was ihm wesentlich erscheint. Man möge mir also verzeihen, wenn ich viele andere Quellen benutze. Mein Beitrag besteht, wie gesagt hauptsächlich in einer Auswahl dessen, was ich als richtig empfand. Wissensmaterial gibt es genug, es kommt auf die richtige Zusammensetzung an.

Dabei konnte ich immer wieder eine Übereinstimmung in gewissen Grundprinzipien zwischen einander scheinbar widersprüchlichen Systemen feststellen. Diese Erfahrung gibt mir die Sicherheit, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Dabei kam es mir weniger darauf an, wer etwas gesagt hat, sondern darauf, ob es mir einleuchtend erschien. Weil ein Experte oder eine Autorität etwas gesagt hat, ist es für mich deswegen nicht unbedingt richtig oder bedeutend, falls ich persönlich nicht zustimmen konnte. Wir sollten unsere eigenen Masstäbe entwickeln.



Als Kind denkt man vielleicht, dies oder jenes werde ich machen, wenn ich erwachsen bin. Als Erwachsener Berufstätiger denkt man, dass man als Rentner dazu sicher Zeit hätte. Und als Renter beginnt die Gesundheit Probleme zu machen. Wenn man also etwas Bestimmtes machen will ist demnach der richtige Zeitpunkt immer jetzt, egal wie die Situation gerade sein mag.
Oft konnte ich beobachten, dass Menschen denen es gut ging im allgemeinen wenig Interesse zeigten sich mit grundlegenden Fragen des Daseins zu beschäftigen. Erst dann, wenn Probleme auftraten begann man sich zu fragen, was es möglicherweise an Lösungsmöglichkeiten gäbe. Aber dann fehlt oft bereits die Energie oder Zeit um etwas tun zu können. Viele fragen sich erst im Angesicht des Todes, was dieses Leben wohl zu bedeuten hat und wie es danach weitergehen wird, wenn überhaupt.
Wie stark ist Deine Absicht die Rätsel des Daseins zu verstehen? Ist sie so stark wie die eines Ertrinkenden der nach Luft giert ? Dann wirst Du sicher Erfolg haben. Aber - muss es erst soweit kommen ? Muss man erst so in Not gelangen, dass Rettung so dringend wird, wie Luft für einen Ertrinkenden? Kann man nicht bereits dann etwas tun, wenn es einem noch relativ gut geht ? Kann man noch soviel Absicht entfalten und mehr als das Bekannte wissen zu wollen? Und ist man bereit dafür "Opfer" an Aufmerksamkeit, Denken, Zeit und Geld einzusetzen, weil es einem wirklich wichtig ist? Und das über lange Zeit?
Wenn Ja, wird man vorwärts kommen, wenn Nein verurteilt man sich unwissentlich zu einem mechanischen Dasein mit unvermeidlichen gelegentlichen Katastrophen und einem Tod in Hoffnungslosigkeit oder Illusion.
Und die Zeit damit zu beginnen ist immer JETZT. (Denn etwas anderes als dieses JETZT wirst Du nie erleben.)


Man wird mich nur verstehen können, wenn man diese Gedanken Schritt für Schritt nachvollzieht und dabei keine Stufen überspringt. Andernfalls wird man das was ich hier ausbreite für puren Unsinn halten. Mitdenken ist erforderlich.

Manche meiner Gedanken hier sind bereits überholt oder in eine weitere Sicht eingebunden. Ich stelle sie aber dennoch als Brücke zum leichteren Verständnis herein. So können sich auch scheinbare Widersprüche ergeben, aber dadurch wird das bisher Erkannte in einen grösseren Zusammenhang eingebunden, der aber nur verständlich wird, wenn man die vorigen Schritte vollzogen hat.


Manchmal formuliere ich kurz und knapp und das kann leicht als dogmatisch oder fanatisch interpretiert werden. Aber dies geschieht nur der Kürze und Klarheit willen, aus keinem anderen Grund.

Desillusionierung und Aufgabe alter Ansichten ist nur gerechtfertigt, wenn sie den Weg zu einem neuen besseren Aufbau freimacht. In diesem Sinne sollte man nicht erschrecken, wenn altgewohnte Vorstellungen in Frage gestellt werden - denn es soll etwas Besseres an ihre Stelle treten.


Ich will Dir auch keine andere Meinung aufdrängen, sondern im Gegenteil, Dir zu ermöglichen Dich frei zu machen, um jede Meinung haben zu können , denn erst dann bist Du frei.

Dies sollte aber nicht so verstanden werden, als ob alle Meinungen gleichwertig seien. Das Gegenteil ist der Fall.
Es gibt sehr konstruktive, weiterführende Anschaungen und es gibt blockierende, tödliche Einstellungen. Hier soll versucht werden Klarheit über die Folgen von Meinungen zu schaffen.

Und nun noch ein Rat: Falls Dir diese Themen noch neu sein sollten, dann bitte nimm Dir Zeit für diese Texte. Es wäre einfach schade, wenn Du an dieser Gelegenheit Dein Bewusstsein zu erweitern flüchtig vorbeigingst.

Und noch ein weiterer WICHTIGER Rat:
Bitte lege all Deine bisherigen Meinungen beiseite "auf ein Regal", solange bis Du verstanden hast (als Ganzes) was ich hier versuche zu erklären. Die übliche Beurteilung von Richtigkeit oder Falschheit erfolgt doch so, dass man neue Daten auf Übereinstimmung mit bereits Geglaubten untersucht. So aber kann man fundamental Neues nicht lernen. Und um diese Fundamente des Geglaubten geht es hier. Und natürlich kannst Du nach der Lektüre Deine früheren Meinungen, wenn Du dann noch willst, gerne wieder hervorholen.