Die vier komplementären Postulate

Bekannt machen (be Known)

Dies ist das kreative Postulat, das Postulat das den Effekt in Existenz bringt. Das PD Postulat auf der anderen Seite der Kommunikationslinie ist " zu wissen" (know). Diese Zwillingspostulatstruktur ist auch dann vorhanden wenn der Effekt nur für den Zweck des Erschaffers kreiert wurde. In diesem Fall antwortet er nur auf sein eigenes PD Postulat und "weiss" seine eigene Kreation.

Zeit ist das Postulat "Fortfahren bekannt zu sein". Dies ist das Postulat das Beständigkeit in die Kreation einführt. Beim Spiele spielen gibt es viele Methoden um Beständigkeit zu erreichen, damit es anderen nicht leicht fällt eine Kreation zum verschwinden zu bringen. Die grundlegendste Methode ist eine Lüge, die die Kreation als etwas bezeichnet was sie nicht ist. Damit sieht der Wahrnehmer nur die Lüge und wird unfähig das ursprüngliche Postulat zu erkennen, das verborgen bleibt. Deshalb sind so spät im Spiel wenige Dinge das was sie zu sein scheinen und Illusionen nehmen überhand.

Mit diesem Postulat sind keine Schirme verbunden, aber bei dem entgegengesetzten Postulat "muss nicht-bekannt sein" kann man viele davon finden.

Nicht-Bekannt machen (be Not-Known)

Dies ist das auflösende Postulat, das Postulat das den Effekt aus der Existenz herausnimmt. Das entsprechende PD am anderen Ende der Kommunikationslinie ist "nicht-wissen" (not-know). Infolge der verschiedenen Bständigkeitsmechanismen wird es für jemanden nicht leicht ein Teil des Universums zum Verschwinden zu bringen. So wurde aus dem Auflösungspostulat das Versteckenpostulat. Ein wesen das nicht länger fähig ist einen Effekt zum verschwinden zu bringen muss damit zufrieden sein ihn verstecken zu können. Es gibt viele Wege die zu tun, einer der üblichsten ist es den Effekt hinter Schirmen zu verstecken. Die undurchdringlichsten sind die schwarzen und man wird immer eine Menge klebriger Schwärze mit diesem Postulat verbunden finden.

In Wirklichkeit ist der Lügenmechanismus der von "bekannt sein" im Spielespielen benutzt wird, ein Versuch die Wahrheit zu maskieren, indem die Beständigkeit einer Kreation dadurch erreicht wird, dass man sie als etwas anderes bezeichnet als das was sie ist. Dies ist auch ein Teil von "nicht-bekannt-machen". "Nicht-bekannt-machen" benutzt ebenfalls den Lügenmechanismus indem es die Wahrheit weiter maskiert, damit der Betrachter den Effekt nicht erkennt, selbst wenn er ihn findet. Es ist alles sehr verwirrend - und kein Wunder dass Leute eine Religion annehmen und beten der Allmächtige möge doch bitte dieses Durcheinander für sie aufräumen.

Wissen (Know)

Dies ist das Postulat das dem Wesen erlaubt den Effekt zu wissen.
Das entsprechende PD Postulat am anderen Ende der Kommunikationslinie ist "bekannt sein" - damit ein Effekt da ist den es wissen kann.

Mit "wissen" sind keine Schirme oder Schwärze verbunden, aber diesem Postulat steht im Spielespielen "nicht-bekannt sein" entgegen. So kann man erwarten beim Weg durch dieses Postulat hindurch ein gutes Stück Dunkelheit zu fühlen. Arbeite dich einfach hindurch und verstehe, was vor sich geht, das ist alles.

Nicht-Wissen (not-Know)

Dies ist das nicht-wahrnehmen Postulat. Es ist das Postulat, das das Wesen benützt, um eines Effektes nicht gewahr zu werden. Das entsprechende PD Postulat am anderen Ende der Kommunikationslinie ist "nicht-bekannt sein".

Es ist notwendig dieses Postulat klar von "nicht-bekannt sein" zu unterscheiden. "Nicht-Bekannt sein" ist ein auflösendes oder verbergendes Postulat. "Nicht-wissen" ist bloss ein Verlangen den Effekt nicht wahr zu nehmen. Ein Beispiel davon wäre ein Spirituelles Wesen, das durch eine Wand hindurch sieht. Es entscheidet sich die Wand nicht zu sehen, "nicht zu wissen", damit es wahrnehmen kann was auf der anderen Seite geschieht.

Durch die Beständigkeitspostulate dieses Universums degeneriert das "nicht-wissen" Postulat zu einem Versuch einen unerwünschten Effekt gewaltsam zum verschwinden zu bringen. Nachdem das misslingt, versucht das Wesen dann den Effekt vor sich selbst hinter einem Schirm - meistens schwarz - zu verbergen. Diese Schirme haben eine ganz andere Beschaffenheit als die Schirme die mit dem "nicht-bekannt sein" Postulat verbunden sind. Sie sind viel härter und fast spröde. Es sind "stossunempfindliche" Schirme, die gemacht wurden um sie gegen die enthusiatischen "Muss-gewusst-seiner" auf die man im Spiel trifft zu schützen.
Wenn man gegen diese Schirme schlägt fühlt es sich an, als handelte es sich um schwarzen Basalt. Manchmal aber, sind die Schirme von "muss nicht-wissen" ganz transparent und haben die Beschaffenheit von super-hartem Quarz. Alle Schirme die mit "muss nicht-wissen" verbunden sind, sind hart und entworfen jedem denkbaren Effekt zu widerstehen. Menschen die dieses Postulat stark dramatisieren neigen dazu in ihrer Persönlichkeit eine spröde Härte zu entwickeln. Diese Leute "zerbrechen" fast unter intolerablem Stress.

Die PD Postulate

Die PD (Pan-Determinated= alles bestimmende) Postulate sind die versteckten Postulate im Leben.
Nicht weil irgendein Versuch unternommen wird, sie zu verstecken, sondern weil der materialistische Mensch sie nicht in seine Theorien vom Leben einfügen kann und deshalb dazu tendiert, ihre Existenz unberücksichtigt zu lassen. Jeder weiss von SD-Postulaten, aber wenige vermuten die Existenz ihrer PD-Zwillinge am anderen Ende der Kommunikationslinie. Da sie nun unbekannt sind oder allgemein ignoriert werden, neigen sie dazu, hocheffektiv zu sein.

Wie viele Leute können beispielsweise einer streunenden Katze widerstehen, die hereinkommt und einen mit ihren grossen, bittenden Augen anschaut? Nun, du weisst es nicht, aber der plötzliche Drang, ihr eine Untertasse voll Milch und ein warmes Heim zu geben, ist mehr ihr PD-Postulat, als dein SD-Postulat. Tiere, die vollkommen natürlich sind und nicht ins Gegenteil umerzogen werden, benutzen ihre PD-Postulate vollständig und machen dadurch willige Sklaven aus uns "ach so intelligenteren und rationaleren" Menschen. Säuglinge sind ebenfalls Meister des PD-Postulates, und man muss sie erst noch dazu erziehen, nicht mehr an. die Wirksamkeit solcher Dinge zu glauben.

Ein grosser Teil der Arbeit an der Auflösung des Verstandes, werden Übungen im Entwickeln der eigenen PD-Postulate und im Bewusstwerden der PD-Postulate von anderen sein, da dies in unserer Zivilisation ein völlig vernachlässigter Aspekt des Lebens geworden ist. Das, was man eine "magnetische" Persönlichkeit nennt, ist ausschliesslich der bewusste oder unbewusste Gebrauch von PD-Postulaten.
Das Gebiet der PD-Postulate ist das ganze Gebiet der "Aktion über eine Entfernung".
Lerne die PD-Postulate zu benutzen, da sie ein integraler Bestandteil der Fähigkeiten sind, die zu deiner Verfügung stehen.
Der materialistische Mensch ist unendlich verblüfft durch und fasziniert von PSI-Fähigkeiten, bei denen Wesen einen Effekt über eine Distanz oder durch die Zeit wissen bzw. kreieren.
Diese sind heutzutage gewöhnlich Manifestationen von PD-Postulaten, die für ihre Verursacher genauso eine Überraschung sind, wie für die gelehrten Wissenschaftler die diese untersuchen.
Die meisten dieser Manifestationen sind ziemlich rudimentär und kein Vergleich zu dem, was möglich ist, wenn das Wesen diese Mechanismen unter seine bewusste Kontrolle bekommt.

Identität

Identität wird die Rolle genannt die ein Wesen annimmt um ein Spiel zu spielen. Wie jeder andere Effekt ist sie ein kreiertes Ding und folgt den Regeln die Effekte im allgemeinen regulieren. Deswegen wird eine Identität, sobald sie als wichtig angesehen wird, dazu tendieren weiter zu existieren, fester zu werden und Kommandogewalt über das Wesen anzunehmen.

Intelligenz

Intelligenz ist die Fähigkeit die relative Wichtigkeit von Dingen einzuschätzen und Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen ihnen zu erkennen. So kann eine Person sehr viel Wissen haben, aber wenn sie unfähig ist die Dinge zu bewerten, die sie kennt so wird sie doch unglaublich dumm sein. Kinder erwecken oft den Anschein als wären sie dumm, aber dies ist nicht so. Dem Kind fehlen nur die Wissensdaten und die Erfahrung und so hat es nichts um es gegen ein anderes bewerten zu können. Deswegen sind Kinder oft leichtgläubig und glauben alles was man ihnen erzählt. Im allgemeinen kann man sagen, dass Kinder innerhalb der Daten die zu ihrer Verfügung stehen viel intelligenter als Erwachsenen sind.
Dummheit ist die Unfähigkeit Daten zu bewerten. Ignoranz ist der Mangel an Daten die zur Bewertung zur Verfügung stehen.

Tod

Dies ist die Aufgabe eines Körpers. Zur Zeit wird das als grosser Verlust angesehen und stürzt das Wesen in ein Gefühl der Degradation das dazu führt sein Wissen über das vergangene Leben zu verdunkeln. Der Verlust zwingt es in ein "muss nicht-wissen" über dieses vergangene Leben. Ohne Körper sieht das Wesen sich als "nobody", also wörtlich als "no-body". So hat er im folgenden Leben wenige, wenn überhaupt Erinnerungen daran früher gelebt zu haben. Dies ist ALLES was damit zusammenhängt. Sobald ein Wesen aufwärts geht kommen seine Erinnerungen an frühere Leben zurück.

Kann nicht

Kann nicht ist das Gefühl das man bekommt, wenn die eigenen Postulate überwältigt wurden. Die Anatomie von "kann-nicht" besteht aus "muss" gegen "muss-nicht". Man kann keine Fortschritte mit der Arbeit an "kann nicht" erzielen. Dies ergibt nur Apathie, Apathie - und dann nur zur Abwechslung nochmals Apathie. Man muss mit "muss" gegen "muss-nicht" in Opposition zueinander arbeiten (siehe die Tabelle) und dann bekommt man Erfolge.

Emotionen

Dies sind Partikel die ein wesen kreiert um andere Leute wissen zu lassen wie das Spiel läuft. Es gibt eine Skala der Emotionen von Apathie hinauf zu Serenität. es sind sehr leichte Partikel, und sobald man sie in der Erinnerung berührt wechseln sie zu anderen Emotionen die Skala hinauf.

Empfindungen (Sensations)

Dies sind Partikel die an der Grenze zwischen Postulaten die zu einander in Opposition stehen, vorkommen. Wie bei den Emotionen gibt es eine Skala von Empfindungen. Sobald sich der Raum erweitert, ändern sich die Empfindungen zu solchen die weiter oben auf der Skala stehen. Schmerz ist die Empfindung eines sehr kollabierten Raumes. Weiter hinauf kommen sexuelle Empfindungen. Dann Kitzel. Darüber kommt Hitze. Dann elektrische Empfindungen. Dann Farbe und schliesslich reine Ästhetik an der Spitze der Skala. Die hier erwähnten sind nur einige der bekannteren Stellen der Skala. Es gibt nahezu unendliche Abstufungen zwischen ihnen. So sind Emotionen und Empfindungen sehr flüchtige und schwer zu erfassende Dinge sobald man sie in Rückrufen kontaktiert. Sobald man sie berührt verschwinden sie und werden zu etwas höher auf der Skala.

Die lange Nacht der Seele

Dinge sind was sie sind. Dinge sind wo sie sind!
Du findest alles, was es über sie zu wissen gibt heraus, indem du sie dort untersuchst, wo sie sind.
Wenn du etwas über eine Wand herausfinden möchtest, untersuchst du die Wand. Alles über diese Wand ist genau dort zu finden, wo diese Wand ist. Du musst nicht zum Erbauer gehen und mit ihm reden. Dies wäre ein sehr guter Weg, um etwas über den Erbauer zu erfahren, aber ein sehr schlechter, um etwas über die Wand, die er gebaut hat herauszufinden.
Mit dem Erbauer zu reden, um etwas über die Wand, die er gebaut hat in Erfahrung zu bringen, ist als die Suche nach der vorhergehenden Ursache bekannt.

Die Menschheit glaubt zuversichtlich, dass der einzige Weg, etwas über den Verstand herauszufinden, der ist, einen in ihm enthaltenen Effekt auszuwählen und dann tiefer in den Verstand hineinzuschauen, um die Ursache dieses Effektes zu finden. Dann, nachdem gefunden wurde, was die Ursache zu sein scheint, diese Ursache als Effekt zu betrachten, um nun wieder mit der Suche nach der Ursache für diesen Effekt anzufangen - diesmal noch tiefer im Verstand. Und immer weiter so fortfahrend - ohne Ende.

Somit sucht man rückverfolgend die erste Ursache, nämlich eine Ursache, die nicht der Effekt einer früheren Ursache ist. Wenn man diese erste Ursache gefunden hat, wird der gesamte Verstand in einer grünen Rauchwolke verschwinden. Zumindest lautet so oder ähnlich die Theorie.

Nun gibt es eine gewisse Rechtfertigung für diese Theorie, wenn man es mit materiellen Objekten zu tun hat, denn:
Eine Billardkugel prallt auf eine andere auf einem Tisch und verleiht ihr eine Bewegung. Die Bewegung der zweiten Kugel ist tatsächlich durch den Aufprall der ersten verursacht. Doch was verlieh der ersten Kugel die Bewegung?

Nun, der Billardspieler natürlich. Das Wesen, welches das Spiel "Billard" spielt. Nimmt man es aus der Gleichung heraus, wird die Suche nach der ersten Ursache endlos weitergehen. Somit:
Wird das lebende Wesen, das den Verstand kreierte und ihn aufrecht erhält, nicht miteinbezogen, ist die Suche nach der ersten Ursache des Verstandes ein vergebliches Bemühen, da man nicht an dem Ort sucht, wo sie auch zu finden ist.
Die erste Voraussetzung, um irgend etwas zu finden ist, an einem Ort zu suchen, wo es für dieses etwas auch möglich ist zu sein!

Alles was man im Verstand entdeckt - tatsächlich sein ganzer Inhalt - ist ein Effekt, keine Ursache. Es gibt keine Ursachen im Verstand - somit wird man auch keine finden.
Folglich ist das Postulat, dass ein Teil des Verstandes die Ursache eines anderen Teiles ist, eine Lüge, und wenn man dieser folgt, wird man die Wahrheit nie finden.

Das endlose Durchwühlen des Verstandes auf der Suche nach der ersten Ursache wird "Die lange Nacht der Seele" genannt.
Es ist eine sehr lange Nacht, denn sie dauert für immer!

Nach dem Ablauf einer theoretischen Unendlichkeit von Zeit, würde man aus derselben Tür herauskommen, durch die man hinein ging, doch:
viel, viel betrübter und nicht weiser!

Alles was man über irgendeinen Effekt im eigenen Verstand wissen möchte, liegt in diesem spezifischen Effekt und der eigenen Beziehung zu ihm, im jetzigen Augenblick. Seitwärts wegzugleiten und tiefer in dem eigenen Verstand nach der Ursache für diesen Effekt zu suchen, bedeutet, sich der dunklen Nacht der Seele zu überlassen. Lass dich nicht darauf ein, da es das letzte Mal sein kann, dass je einer etwas von dir sehen wird.

Der verborgene Einfluss: Die sich selbst erfüllende Prophezeiung

Auf der Suche nach der Ursache für ihre Schwierigkeiten, hat die Menschheit im Laufe der Jahrhunderte mit dem Finger auf fast alles gezeigt. Es ist zu bezweifeln, dass irgend etwas ihrem unheilvollen Starren entkommen ist. Die Sonne, der Mond und die Sterne waren frühe Anwärter dafür. Später kamen Dämonen und Dinge, die in der Nacht "heulen" und "poltern'' dran.

Sehr früh erkannte der Mensch, das es nicht viel Zukunft hat, die Ursache seiner Schwierigkeiten etwas zuzuweisen, dass man leicht wahrnehmen kann, denn es ist zu verdammt einfach, seine Hypothese zu widerlegen! Das Feld engte sich schnell auf die Dinge ein, die nicht leicht wahrgenommen werden können: also die versteckten.
Somit war der versteckte Einfluss geboren!

Um richtig überzeugend zu sein, sollte ein versteckter Einfluss natürlich
1-versteckt und
2-absolut unmöglich wahrnehmbar sein.

Auf diese Weise konnte die Hypothese, dass diese Sache die Ursache für die Schwierigkeiten der Menschheit sei. nie widerlegt werden, denn niemand konnte je daherkommen und unbequemerweise verkünden, dass er diese Sache wahrgenommen und sie als völlig harmlos erkannt habe.

Der Fortschritt der Wissenschaft, die in endloser Weise mehr und mehr aus dem Unbekannten in das Reich des Bekannten brachte, tendierte ebenfalls dazu, den versteckten Einfluss mehr und mehr aus dem Unbekannten in das Unerkennbare zu treiben.

Tatsächlich ist die Wissenschaft in sich selbst eine primäre Ursache für das Unerkennbare geworden Beispielsweise behauptet sie heute, dass die Grundlage aller Persönlichkeit (und somit vermutlich aller Schwierigkeiten) in submikroskopischen Partikeln innerhalb der Gene des Körpers zu finden ist - mit der starken Implikation, dass es, sogar mit ein paar Milliarden Dollar an Forschungsgeldem, sehr zweifelhaft ist, dass wir je diese Dinge überhaupt wahrhaft erkennen werden.

Doch auch wenn diese submikroskopischen Partikel eines Tages wahrgenommen und letztendlich als harmlos erkannt werden würden, wird die Wissenschaft prompt einen neuen versteckten Einfluss erfinden, um deren Platz einzunehmen. Und so wird dieses Spiel weitergehen.

Solange die Dinge, die als versteckter Einfluss postuliert werden, entweder eingebildet oder wirklich harmlos sind, wird das Spiel nicht viel mehr erreichen, als Leute betrübt zu machen.

Aber wenn diese Dinge wirklich existieren, ist das eine ganz andere Geschichte.
Beispielsweise wurde jeder geboren, aber nur wenige können sich detailliert an dieses Geschehnis erinnern. Somit gibt es eine ganze Klasse von möglichen versteckten Einflüssen, die in den Geschehnissen zu finden sind, von denen jeder weiss, dass sie stattgefunden haben, aber wenige sich daran erinnern können, dass es ihnen selbst je passiert ist. Diese Klasse hat den Vorteil, dass niemand behaupten kann, sie sei eingebildet, um so die Hypothese kurzerhand zu widerlegen.

Mit anderen Worten: das Konzept ist geeignet, Leute von seiner Wahrheit zu überzeugen. Eine Grundnotwendigkeit auf dem Gebiet der versteckten Einflüsse!

Da diese Klasse von möglichen versteckten Einflüssen fast unendlich gross ist, ist sie ein sehr fruchtbarer Boden für jeden, der, aus welchem Grund auch immer, den Drang hat, einen überzeugenden versteckten Einfluss zu erschaffen.

Eine Anzahl von Möglichkeiten in dieser Richtung wurde bereits, wenn auch unbeabsichtigt erforscht. Unter ihnen sind:
Sex, Schmerz, Schuld, Überleben, Bewusstlosigkeit
Andere werden beständig der Liste hinzugefügt, wie offensichtlich wird, wenn man sich mit psychologischen Zeitschriften auf dem aktuellsten Stand hält.

Bitte verstehe richtig, dass ich nicht sagen will, dass die Erschaffer dieser Theorien bloss darauf aus gewesen wären, ein schnelle Mark zu machen, denn viele waren hingebungsvolle Forscher und glaubten wirklich, dass ihre Forschung die Antwort auf zumindest einige der menschlichen Schwierigkeiten gefunden hatte.

Nein, ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Mechanismus nicht ohne Gefahren ist. Lass uns "geboren-zu-werden" als Beispiel nehmen. Meines Wissens hat kein Forscher je ernsthaft behauptet, dass "geboren-zu-werden" die primäre Ursache der menschlichen Schwierigkeiten sei. obwohl ich nicht überrascht wäre, wenn früher oder später einer von ihnen das täte! Denn es erfüllt alle Anforderungen an einen guten, überzeugenden versteckten Einfluss, nämlich:

- Es ist jedem geschehen
- Es ist nicht leicht, sich daran zu erinnern
- Es enthält eine gewisse Menge an Verstimmung in sich selbst, unabhängig davon, was danach darüber gesagt wird

Du gehst also zu einer Person hin und sagst: "Der Ursprung Ihrer Schwierigkeiten ist in Ihrem Geburtstrauma zu finden! Dies als das erste, was Ihnen je passiert ist, muss die Grundlage all Ihrer späteren Schwierigkeiten sein!" Die Person wird sofort erkennen, dass das, was du sagst, ein Fünkchen Wahrheit enthalten könnte. Dann fährst du fort: "Wenn wir Ihr Geburtstrauma beheben, wird Ihnen die Grundlage all Ihrer psychologischen Schwierigkeiten bekannt sein und alles wird prompt verschwinden!"

Das klingt alles sehr plausibel, nicht wahr? Aber was passiert, wenn die Person davon überzeugt ist, dass du recht hast?
- In ihrer eigenen Einschätzung, wird ihr Geburtstrauma nun von dem was es ursprünglich war - ein einfaches Geburtstrauma - zu einer Sache von enormer Wichtigkeit angehoben.
- Es wird sofort sehr viel fester und beständiger werden.
- Es ist absolut möglich, dass irgendwelche Schmerzen, die sie in ihrem Geburtstrauma erfahren hat, sofort auf ihren Körper einwirken; und sie wird ebenfalls auf der Stelle die Emotionen spüren, die sie während der Geburt erfahren hat.
- Dies wird natürlich als Beweis für die Tatsache genommen, dass das Geburtstrauma die Basis ihrer Schwierigkeiten war.

Die Prophezeiung wird - in der Tat - selbsterfüllend!

Siehst du nun die Gefahr?

Nehmen wir einen realen und nicht völlig eingebildeten Effekt, der als primäre Ursache der Schwierigkeiten angenommen wird Dieser erfährt sofort eine Intensivierung seiner Wichtigkeit - dadurch auch in seiner Festigkeit und Beständigkeit - durch den blossen Akt ihn in einer solchen Weise zu betrachten

Versuch jetzt mal ihn loszuwerden!

Diese ist eine wirkliche Gefahr, nicht nur für das Wesen, sondern auch für den Forscher selbst, denn er selbst war vielleicht nicht völlig überzeugt von seiner Hypothese, doch hier, vor seinen eigenen Augen ist eine Person, die beweist, dass er recht hat!

Hier ist also die Gefahr:
Jeglicher Effekt im Verstand, den man als Ursache für das Verhalten des Wesens annimmt, wird sofort intensiviert bezüglich Festigkeit, Beständigkeit und Befehlsgewalt und wird dazu neigen, die eigene Hypothese zu beweisen!

Jetzt könntest du sagen: "Doch was ist mit dieser Technologie, die du selbst befürwortest...?"

Nein, ich habe nie gesagt, dass es im Verstand spezifische versteckte Elemente gibt, welche als Ursache genommen werden können.

Alles was ich sage ist, dass das. was als wichtig betrachtet wird, dazu neigt, fester und beständiger zu werden und dass es eine Befehlsgewalt über das Wesen hat.
Ich habe nie die Wichtigkeit spezifiziert!

Lies die Theorie noch einmal, wenn du mir nicht glaubst.
An keiner Stelle darin zeige ich mit dem Finger und sage:
"Das ist die grundlegende Wichtigkeit!" Zu keiner Zeit postuliere ich einen bestimmten versteckten Einfluss!
Oh ja, es gibt viele Dinge in deinem Verstand, die dein Verhalten beeinflussen und welche zu dieser Zeit vor dir versteckt sind, aber:

Nur du weisst was sie sind!

Und, was noch wichtiger ist, nur du bist vollkommen in der Lage, dir dieser Dinge bewusst zu werden, um so den Einfluss zum Verschwinden zu bringen!
Tatsächlich bist du die grösste Autorität bezüglich deines eigenen Verstandes. Du hast ihn erschaffen und hältst ihn nun mit der gleichen liebenden Fürsorge aufrecht, die Mütter für ihren Nachwuchs bereithalten.

Es gibt keine versteckten Einflüsse, bezüglich derer das Wesen nicht in der Lage ist, sich darüber bewusst zu werden! Wenn es das Wesen beeinflusst, ist es ihm vollkommen möglich, sich darüber bewusst zu werden und so den Einfluss zu beseitigen!

Das Konzept des versteckten Einflusses, dessen du dir, aufgrund seiner versteckten Natur, nicht bewusst sein kannst, ist etwas, das von Leuten erfunden wurde, die nicht gerade dein Bestes im Sinn haben. Sie wollen dich erschrecken, um dich dadurch besser kontrollierbar zu machen.

Das Spiel des versteckten Einflusses ist ein sehr hinterhältiges; aber es ist trotzdem ein Spiel! Sein ganzer Zweck ist es. deine Aufmerksamkeit durch die Suche nach dem Unentdeckbaren zu introvertieren, um dich dadurch viel leichter überwältigbar zu machen.

Doch nochmals dieses Gesetz des Lebens: Ein Wesen ist in der Lage, alles wahrzunehmen, was dieses Wesen beeinflussen kann! Sonst könnte es das Wesen nicht beeinflussen. Es gibt keine "Kräfte der Dunkelheit" die du nicht wahrnehmen kannst; keine Dinge die in der Nacht "jaulen und poltern", deren Natur du nicht entdecken könntest, wenn du gewillt bist, hinzugehen und sie anzuschauen.

Ebenso gilt, es gibt keine absoluten Wichtigkeiten!
Es gibt im Verstand keine Klasse von Wichtigkeiten, auf die du zeigen und sagen könntest, dass diese die Ursache aller Schwierigkeiten wären, ohne sofort die Wichtigkeit dieser Sache hochzuschrauben und ihr eine Befehlsgewalt über dich zu geben, die dich für immer an diese Sache binden könnte.

Alle Wichtigkeiten sind relativ zu allen anderen Wichtigkeiten!

Alle Wichtigkeiten sind völlig eine Sache der Überzeugung und können gegeneinander bewertet werden!
Während du das tust, wird dein Verstand, als eine Entität, allmählich verschwinden und all deine dir ureigenen Fähigkeiten werden vollkommen wiederhergestellt.

Das Spiel des versteckten Einflusses ist grundsätzlich das Spiel von "Muss wissen" gegen "Muss nicht-bekannt sein"!

Der Service-Effekt

Beim Spielen von Spielen neigt jedes Wesen dazu, alles zu benutzen, was immer es zur Verfügung hat! Dies gilt für jeden Effekt!

Nehmen wir an, das Wesen hätte einen chronischen Schmerz im Rücken ("Muss wissen"). Es könnte nun diesen Schmerz benutzen, um

- seine Familie zu beherrschen ("Muss bekannt sein")
- es als Entschuldigung für eine Reise um die Welt zu benutzen, um deren Sehenswürdigkeiten zu besuchen ("Muss wissen")
- es als Begründung dafür benutzen, dass es Ruhe und Abgeschiedenheit braucht ("Muss nicht-bekannt sein")
- es auch benutzen, um alle drei Postulate zu erreichen, oder
- es auch gar nicht benutzen.

Es hängt von dem Wesen und den Spielen, die es spielt ab. Sei also immer darauf vorbereitet, einen Effekt als einen Service-Effekt zu betrachten:

Ein Service-Effekt ist jeglicher Effekt, der von einem Wesen benutzt wird, um ihm beim Spielespielen zu helfen!

Was als "muss bekannt sein" anfängt, wird von einem anderen, der es nicht mehr loswerden kann ("muss wissen"), als etwas benutzt, in dem er sich verstecken und mit dem er der Welt widerstehen kann. Die Anordnungs- und Vertauschungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet sind nahezu unendlich.

Muss man nun irgend etwas auf dem Weg hinaus dagegen tun?
Nein! Es reicht aus, sich darüber bewusst werden.

In Wahrheit wird das Wesen von diesem Effekt behindert; es ist immer fähiger ohne die Abhängigkeit von ihm! Jedoch nur wenn es dies erkennt, wird es diesen Effekt loslassen!

Du wirst somit keine Übungen im praktischen Abschnitt finden, die gemacht werden, um dieses Phänomen zu handhaben, da es ein integraler Teil allen Spielens von Spielen ist. Wir alle tun es!

Wir haben es immer getan, und werden es weiter tun und zwar solange, wie wir den Effekt als wertvoller betrachten als sein Nichtvorhandensein. Tatsächlich könnte man den gesamten Verstand als einen riesigen Service-Effekt anschauen und in vielen Dingen ist er auch genau das.

Der Körper

Es gibt eine weite und grossenteils unerforschte Anwendung dieser Technologie für den Körper selber. Jeder Teil des Körpers hat eine spezialisierte Funktion und befindet sich deswegen in einer spezialisierten Spieleposition. Was wir altern nennen, und was schliesslich zum Tode des Körpers führt, besteht aus Teilen des Körpers die an einem Übermass an Überwältigung in ihrer spezialisierten Spieleposition im Leben leiden. Dies geht solange, bis ein solcher Teil nach seinen eigenen Betrachtungen nicht mehr ordentlich funktionieren kann. Allmählich erfolgt der Tod des Körpers dann, wenn das eine oder andere seiner lebensnotwendigen Organe völlig aufgibt.
Aber das Wesen selbst kann - sobald es die spezialisierte Funktion (ihr Spiel) eines Körperteils isoliert - infolge seiner eigenen Kreativität diesen Körperteil zu seiner optimalen Funktion zurückbringen, indem es die aufgehäuften Überwältigungen entfernt. So ist es für ein Wesen theoretisch möglich seinen Körper unsterblich zu machen. Es gibt nichts was das Leben nicht tun kann, sobald es weiss wie.

Ethik

An diesem Punkt ist es relevant zu fragen, ob die ureigenen Fähigkeiten eines Wesens wiederhergestellt werden sollten?
Würde es nicht sofort, entweder alleine oder mit anderen ebenfalls befreiten Wesen, den Rest der Menschheit zu seinem eigenen Nutzen in Sklaverei halten?

Die Antwort auf diese Frage liegt im Unterschied zwischen einem Wesen in einem zwanghaften Spielzustand und einem Wesen, das Spiele nach seiner Wahl spielt. Die heutige Menschheit befindet sich in einem zwanghaften Spielzustand. Damit meine ich, dass sie in dieser Angelegenheit ihre Wahlfreiheit verloren hat.
- Sie muss Spiele spielen.
- Sie muss diese Spiele gewinnen, und
- Sie muss diese Dinge tun, ungeachtet allem anderen.
Du siehst diese frenetische Aktivität jeden Tag um dich herum. Es ist alles ernst geworden. Eine Sache von Leben und Tod. Sogar sich zu amüsieren ist zu einer ernsten Angelegenheit geworden. Nur die Kinder können noch in rein ungehemmter Freude lachen; jedoch nur bis sie ihre Erziehung erhalten und realisieren, wie ernst alles in Wirklichkeit ist.

Während das Spiel immer ernster und wichtiger wird, wird die Sorge des Spielers um das Wohlergehen des Gegenspielers immer weniger!
- Was sind Millionen in Gaskammern abgeschlachtete Juden, für die Herrlichkeit des Dritten Reiches? Es sind doch nur Juden, oder?
- Was macht es schon, dass die Reiterstiefel tief in Blutlachen stehen, solange nur der Krieg gewonnen wird. Es sind doch nur die Feinde, oder?
- Was macht es schon, dass ein Mann gezwungen wird, lange Stunden unter scheusslichen Bedingungen für einen miserablen Lohn zu arbeiten, damit der Arbeitgeber mehr Profit macht? Er ist doch nur ein Arbeiter, oder?
- Was macht es schon, dass Arbeiter sich zusammenrotten und Gewerkschaften bilden, um dann den Wohlstand der Nation in endlosen Streiks zu verschwenden, um ihre Löhne zu verbessern? Es sind doch bloss geldraffende Kapitalisten, oder?

Es ist der zwanghafte Spielzustand.
Je zwanghafter ein Spielzustand wird, um so mehr wird das Wesen partisanenhaft! Je partisanenhafter ein Wesen wird, desto unwirklicher wird sein Gegner und um so einfacher wird es, sein unentschuldbares Verhalten diesem Gegner gegenüber zu rechtfertigen! Ja, es wäre närrisch, solch einem Wesen wahre Macht zu geben, da es diese sicherlich bei der ersten Gelegenheit missbrauchen würde. Doch während sich das Wesen in einem zwanghaften Spielzustand befindet, hat es keine wahre Macht!

Erst wenn die Zwanghaftigkeit verschwindet, beginnt die wahre Macht aufzutauchen. Erst wenn das Wesen nicht mehr Spiele spielen muss und gewinnen muss, kann es diese Dinge leicht tun.
Je stärker ein Wesen das "Muss"-Postulat vorantreibt, desto näher kommt es dem "Kann nicht"!
Je grösser der Zwang, erfolgreich zu sein ist, desto schwieriger wird der Erfolg.

Nur wenn das Spielen von Spielen eine leichte und luftige Sache ist, wenn Kompetenz, eine Freude ist wie Poesie, und die Notwendigkeit zu gewinnen, eine dem Vergnügen des Spieles weit, weit untergeordnete Betrachtung, fängt wahre Fähigkeit an zu erscheinen!

Und während das Wesen diesem Zustand entgegengeht, wird ihm mehr und mehr klar, dass sein eigenes Glück mit dem Glück von anderen verbunden ist. Denn - es ist nicht leicht für das Wesen, Spiele alleine zu spielen. Es braucht andere um die Empfindungen zu teilen; andere die so fähig sind wie es selbst, sonst werden seine Spiele bald unerträglich stumpfsinnig. Immer zu gewinnen macht keinen Spass, und so lernt das Wesen, einen guten Gegner zu schätzen und wird sehr besorgt um sein Wohlergehen sein.

Somit verändert sich die Lebensanschauung des Wesens, während es sich aus der Falle befreit. Sie wird weiter und weniger beschränkt!
Es lebt sein Leben immer mehr vom Standpunkt des grössten Nutzens für die grösste Anzahl von Wesen. Denn nur auf diese Weise ist sein Leben wahrhaft reich. Kurz gesagt, es ist ein ethisches Wesen geworden!

Ein Mann aus Nazareth, der vor 2000 Jahren sagte: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.'", besass mehr als nur einen Schimmer von den wahren Faktoren, die hier mitspielen.

Der Weg hinaus führt
o vom zwanghaften Spielen von Spielen über
o das freiwillige Spielen von Spielen
o zum Zustand des Nirwana - ewige Glückseligkeit und Einheit mit allem Leben!

Während das Wesen diesen Weg geht, erkennt es bald, dass es einen grundlegenden, das Verhalten bestimmenden Ethikkodex gibt, und dass es, wenn es diesen Kodex bricht, genauso stark leidet, wie sein Opfer selbst.

Deshalb:

1. Hindere nie eine Person daran, eine Sache bekannt zu machen
2. Zwinge nie eine Person, eine Sache bekannt zu machen
3. Hindere nie eine Person daran zu wissen
4. Zwinge nie eine Person, eine Sache gegen ihre eigene Wahl zu wissen

Nach diesem Kodex zu leben, ist in dem Masse einfach, wie sich das Wesen nicht mehr in einem zwanghaften Spielzustand befindet.
Beurteile dich selbst an diesem Kodex, denn es wird dir viele Einsichten in die Natur deiner momentanen zwanghaften Spielezustände geben.
Wenn ein Wesen frei vom zwanghaften Spielespielen ist, lebt es ganz natürlich gemäss diesem Kodex. Es würde genauso wenig daran denken, ihn zu brechen, als daran seine eigene Kehle durchzuschneiden. Denn es kennt nur allzu gut die Konsequenzen.
Deshalb ist also absolut sicher, ein Wesen zu befreien!
Denn welches Wesen könnte als gefährlich angesehen werden, das nach solch einem Kodex lebt.

Finale

Ich biete dir einen Weg heraus an. Es mag sehr wohl andere Wege geben, aber wenn es sie gibt kenne ich sie nicht, nach vielen Leben der Suche danach. Die glückliche Kombination der Spiele Matrix mit Umständen die es mir erlaubten diesen Weg zu dieser Zeit zu finden mag mir nicht wieder erfahren. Andere könnten sie ebenfalls leicht übersehen. Deswegen verliere diese Daten nicht, denn es mag viele Leben brauchen bis du wieder auf sie triffst - wenn dies je geschieht.

Die Daten sind völlig frei. Ich bitte dich nur um zwei Dinge:
1. Gebrauche die Daten.
2. Wenn du die Daten duplizierst, dupliziere sie ganz genau. Nicht weil ich in meinen Stil verliebt bin, sondern weil sie verändert leicht zu einer neuen Falle in diesem Universum werden könnten, einem Universum das schon reichlich mit Fallen ausgestattet ist.


Zweites Addendum

Ursache ist die Handlung die einen Effekt in Existenz bringt, einen Effekt aus der Existenz herausnimmt, weiss oder nicht weiss.

Das was in Existenz gebracht wurde, aus der Existenz herausgenommen wurde, gewusst oder nicht-gewusst wurde wird ein Effekt genannt.

Denn das Leben in all seinen Manifestationen ist verursachend.

Verursachung ist der gemeinsame Nenner aller Lebensimpulsen.

Verursachung wird durch Postulate bewirkt. Ein Postulat ist eine verursachende Betrachtung. Eine Betrachtung wird als eine Idee oder ein Gedanke definiert.

Das Leben kann von sich selbst glauben es sei ein Effekt, aber dieser Glaube ist selber eine verursachende Betrachtung.

Verantwortung ist die Bereitschaft sich selbst als Ursache zu sehen. Ein Wesen kann Verantwortung (sich selbst als Ursache sehen) für alles Beliebige übernehmen. Der einzige Zweck sich selbst als Ursache zu sehen ist, das Wesen aus Spielen, in die es sich verwickelt hat, zu lösen. Der einzige Zweck Verantwortung abzulehnen ist es, dem Wesen ein Übermass an Spielen zu geben. Da die Spiele allmählich immer zwanghafter werden, nimmt die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen immer mehr ab. Die Unwilligkeit sich selbst als Ursache zu sehen ist deswegen ein Masstab für die Zwanghaftigkeit von Spielen in denen sich ein Wesen befindet.

Sich ergänzende Postulate erhöhen die Affinität, Postulate in Konflikt vermindern die Affinität.

Deswegen ist Affinität die Bereitschaft einander ergänzende Postulate zu kreieren. Liebe ist der Ausdruck von Affinität.

Realität ist der Grad in dem sich ergänzende Postulate erschaffen werden. In dem Masse indem Spiele zunehmend zwanghafter werden, werden die Dinge immer weniger real für das Wesen. Dinge sind nur so real wie man sich ergänzende Postulate sie betreffend erschafft.

Kommunikation ist die Aktion sich ergänzende Postulate zu erschaffen.

Wenn zwei oder mehr Wesen sich ergänzende Postulate betreffend einer Kreation annehmen, nehmen sie an dieser Kreation gemeinsam Teil, die nun eine Ko-Kreation ist. Man kann sagen, dass sie in Übereinstimmung betreffend dieser Kreation sind. Deswegen ist Übereinstimmung eine Kreation an der man gemeinsam Teil nimmt.

Wesen, die infolge ihrer Bereitschaft sich ergänzende Postulate zu erschaffen (Affinität), tatsächlich sich ergänzende Postulate erschaffen (Kommunikation), erreichen eine Ko-Kreation (Realität). So wird verstehen zwischen Wesen erreicht.

Spiele dagegen, da sie Postulate in Konflikt miteinander enthalten, vermindern das Verstehen zwischen Wesen.

Eine richtige Handlung ist eine liebenswerte Handlung. Es ist eine Handlung bei der man bereit ist sich ergänzende Postulate erschaffen.
Eine falsche Handlung ist eine nicht-liebenswerte Handlung. es ist eine Handlung bei der man nicht willens ist mit dem anderen sich ergänzende Postulate zu erschaffen.

So entsteht das Konzept von falsch und richtig als ein Konzept das aus Spielen entsteht. Es gibt kein absolut Richtig und kein absolutes Falsch. Was als falsch und richtig betrachtet wird hängt ab vom Wesen und den Spielen die es spielt. So kann das was in einer Gesellschaft als richtige Handlung angesehen wird in einer anderen Gesellschaft ein grosse Beleidigung sein.

Obwohl die Frage was innerhalb eines Spieles richtig und was falsch ist, relativ ist, gibt es doch eine übergreifende Ethik. Dies ist die Art und Weise wie Spiele richtig zu spielen sind. Diese Ethik über Spiele spielen ist nicht abhängig vom Wesen selbst und den Spielen die es spielt. Sie befindet sich deswegen nicht innerhalb der Spiele selbst.

Diese Ethik ist der Code eines Ethischen Wesens. Solange Spiele innerhalb dieser Ethik gespielt werden behalten sie ihr Element von Freude. Aber ausserhalb dieser Ethik werden sie zu Fallen. Der einzig sichere Weg Spiele zu spielen ist es innerhalb dieser Ethik zu spielen. Aber ein Wesen kann nur solange innerhalb dieser Ethik spielen solange die Spiele nicht zwanghaft sind. Deswegen ist es notwendig das Spiele spielen zu untersuchen um Zwanghaftigkeit herauszunehmen. Dann wird man fähig sein innerhalb dieser Ethik zu spielen, und sich für immer an Spielen zu erfreuen, mit keiner Gefahr für sein Dasein.

Der Beschuldigungs/Schuld Mechanismus

Fahren wir fort mit dem Thema der Ethik innerhalb von Spielen. Eine Spielregel ist eine Übereinstimmung zwischen Wesen die das erlaubte, richtige Spielen festlegt. Ausserhalb der Regeln zu spielen wird als unrecht angesehen und ist deswegen Falschspiel. Gesetze sind Spielregeln die das erlaubte Spielen in einer Gesellschaft festlegen. Sobald man jemand wegen einer falschen Handlung anklagt, beschuldigt man ihn ausserhalb der Spielregeln gespielt zu haben. Man klagt ihn so an unethisch gehandelt zu haben.

Wenn ein Wesen, das fair innerhalb der Spielregeln gespielt hat, ein Spiel verloren hat, kann es entweder den Verlust akzeptieren oder den Gewinner anklagen, dass er falsch gespielt habe. Dies sind die einzigen beiden Möglichkeiten, die ihm zu Verfügung stehen. Wenn er seinen Gegner davon überzeugen kann, dass dieser falsch gespielt habe, wird der Gewinner glauben, dass er unethisch gespielt hat und das Spiel nicht auf faire Weise gewonnen hat. Die Handlung dem Gegner die Verursachung für falsches unethisches spielen zuzuweisen wird Beschuldigung genannt. Wenn der Gegner die Beschuldigung akzeptiert fühlt er sich schuldig.

Das Wesen, das nicht wünscht sich auf eine solche eine unethische Weise zu verhalten, beschliesst nicht mehr auf eine solche Weise zu spielen. Dies ist natürlich die genaue Wirkung die der Beschuldiger beabsichtigt hat. Denn nun ist er leichter fähig seinen Gegner zu überwältigen, da er dessen Bereitschaft zu handeln erfolgreich begrenzt hat.

Deswegen kann Beschuldigung als ein Versuch angesehen werden die Handlungsbereitschaft eines anderen zu reduzieren, indem man ihm suggeriert unfair gespielt zu haben, damit man ihn danach leichter überwältigen kann.

Der Beschuldigungs/Schuld Mechanismus ist reines Spiele spielen. Der Zweck von Beschuldigung ist nur dem Beschuldiger zu erlauben Spiele zu gewinnen. Da er unfähig ist Spiele auf andere Weise zu gewinnen und da er unbedingt gewinnen muss, wendet er den Beschuldigungs/Schuld Mechanismus an.

Da ein Lebensspiel nahezu unendliche Möglichkeiten enthält und da es offensichtlich unmöglich ist für alle diese Möglichkeiten Regeln aufzustellen steht der Beschuldigungs/Schuld Mechanismus immer zur Verfügung. Es gibt immer eine Handlung auf die man mit dem Finger zeigen kann, um sie als falsch zu erklären. So kann man seinen Gegner sich schuldig fühlen lassen, damit er dann weniger als seine volle Fähigkeit im Spiele spielen nutzt.

Da eine falsche Handlung ihrem Wesen nach eine nicht-liebevolle Handlung ist, ist der Gebrauch des Beschuldigungs/Schuld Mechanismus reine emotionale Erpressung. Ich werde meine Liebe (Affiinität) von dir zurückziehen, wenn du weiter auf eine Weise handelst, die mich daran hindert das Spiel zu gewinnen.

Um jemand zu beschuldigen ist es notwendig, das andere Wesen davon zu überzeugen, dass etwas Unrichtiges geschehen ist. Deswegen muss der Beschuldiger die Falschheit in Existenz halten, um den anderen davon zu überzeugen zu können, dass so etwas geschehen ist. So hat also der Beschuldiger ganze Teile seines Minds in Existenz zu halten, um den anderen davon zu überzeugen, dass er falsch gehandelt habe. Dies ist ein furchtbar hoher Preis, den er für seinen Zwang das Spiel zu gewinnen, zahlen muss. Aber es zeigt auch klar bis zu welchen Extremen Wesen bereit sind zu gehen, wenn sie zwanghaft gewinnen müssen.

Der Beschuldigungs/Schuld Mechanismus erzeugt zwanghaftes Spiele spielen.

Zwanghaftes Spiele spielen erzeugt den Beschuldigungs/Schuld Mechanismus.

Sie sind untrennbar. Wo man den einen findet, findet man auch den anderen. Infolge des Beschuldigung/Schuld Mechanismus degeneriert das Leben schliesslich zu einem verzweifelten Versuch andere schuldig zu machen, während man gleicherweise verzweifelt versucht ihren Schuldzuweisungen zu widerstehen. Auf diesem Niveau wird das Leben als eine weite See von Unrecht gesehen, die nur eine kleine Insel von Richtigkeiten enthält - nämlich man selbst. Und man weiss vor allem eines ganz genau nämlich dass, sobald man auch nur einen Moment aufhört anderen Unrecht zuzuweisen und sie zu beschuldigen, dass dann die eigene Insel untergehen wird und man in dieser See von Unrecht ertrinken und für immer verloren sein wird. Es ist nicht so, dass der zwanghafte Beschuldiger immer Recht hat, es ist statt dessen so, dass er die unbedingte Notwendigkeit hat, Recht zu haben. Er hat immer Recht. Sogar wenn er Unrecht hat, har er Recht. Und er wird immer noch protestieren auch wenn der Sarg schon über ihm zugenagelt wird. Denn er weiss, wie man Spiele gewinnt. Sorge immer dafür dass du selbst Recht hast und die anderen im Unrecht. Dies wird seine Grabinschrift.

So kam das Thema von Recht und Unrecht in das Spiele spielen. Und seitdem sind die Spiele niemehr die gleichen gewesen. Es gibt sonst keinen anderen Grund. Wenn man es als das verstanden hat was es ist, wird man feststellen dass es sich auflöst einfach durch die Übungen des Praktischen Teils. Sobald sich der Zwang Spiele spielen zu müssen vermindert, wird auch der Beschuldigungs/Schuld Mechanismus unbedeutender und verschwindet schliesslich. Dies war immer ein mieser Mechanismus und Spiele machen viel mehr Spass und sind gesünder ohne ihn.

Scham ist offengelegte Schuld. Spott ist die Darstellung von Schuld. Scham / Spott bilden ein Paar wie der
Beschuldigungs/Schuld Mechanismus, aus dem sie entstanden sind.

Freiheit

Jegliche Freiheit liegt im Konzept der Freiheit der Wahl

Wenn jemand nicht mehr frei wählen kann, hat er alle Freiheit, die es gibt verloren.

Die grundlegende Freiheit der Wahl liegt zwischen dem Aufstellen und dem nicht Aufstellen eines Postulates. Im Leben wird dies zu der Wahlfreiheit, ein Spiel zu spielen oder nicht zu spielen. Somit geht Freiheit in dem Grade verloren, wie das Spielen von Spielen zwanghaft wird. Und jegliches In-der-Falle-sitzen besteht im zwanghaften Spielen von Spielen. Deshalb liegt der Weg vom In-der-Falle-sitzen zur Freiheit, im Wiedergewinnen der Wahlfreiheit, Spiele zu spielen oder nicht zu spielen.

Da sich das Wesen selbst in diese Falle hineinmanövriert hat, kann es sich auch nur selbst wieder aus dieser Falle herausbringen. Ein Wesen kann einem anderen den Weg hinaus zeigen, aber das in der Falle sitzende Wesen muss diesen Weg hinaus selbst gehen.

Somit kann ein Wesen ein anderes nicht befreien, es kann ihm nur helfen, sich selbst zu befreien. Du wirst nie Freiheit 'durch diesen oder jenen Weg' finden, gleichgültig wie gründlich du dieses Universum auf der Suche nach Freiheit durchsuchst. Du wirst nur mehr und mehr Fallen entdecken. Die Suche nach Freiheit 'durch diesen oder jenen Weg', ist eine der grundlegenden Fallen dieses Universums. Du kannst zu einem anderen Wesen sagen, dass es dich befreien soll. Doch selbst mit den besten Absichten, wird es dich nur erfolgreich in seinen Sklaven verwandeln. Deshalb ist das Beste was es für dich tun kann, dir die Natur des Lebens und von Spielen zu offenbaren und dir den Weg aus der Falle aufzuzeigen. Der Rest liegt bei dir.
Dies ist die grundlegende Wahrheit bezüglich Freiheit.

Ausserhalb dieser Wahrheit liegen all die Freiheitsspiele, nämlich:
Spiele, die vom Verlangen jedes zwanghaften Spielespielers profitieren, frei zu sein.

Wir neigen immer dazu, uns einen Sklaventreiber als einen muskulösen Mann, der mit einer grossen Peitsche bewaffnet ist, vorzustellen. Doch solch ein Mann ist nicht einmal ein Anfänger in der hohen Kunst, Sklaven zu machen. Die allerbesten Sklaven sind diejenigen, die freiwillige Sklaven sind und die um nichts in der Welt ihr Sklaventum aufgeben würden. Sie sind davon überzeugt, dass sie auf dem 'Weg in die Freiheit' sind und brauchen deshalb keine Peitsche, um sie darauf zu halten.

Deshalb ist wahrscheinlich das älteste Spiel in diesem Universum, jemanden in die Falle zu bringen, während man ihm verspricht ihn zu befreien. Es ist das Spiel des 'Freiheitsmachers':
Er macht Sklaven aus jenen, die einen Weg in die Freiheit gehen, den er für sie kreiert hat. Deshalb sind die allerbesten Fallen in diesem Universum deutlich gekennzeichnet, als 'Die Wege in die Freiheit'.

Das Spiel des Freiheitsmachers ist und war immer ein grosses Geschäft in diesem Universum - einfach weil der willige Sklave, der dahingehend getäuscht wurde, den Weg in die Freiheit zu gehen, mehr als bereit ist, viele Stunden für fast keine Bezahlung zu arbeiten, und so enormen Wohlstand für seinen Sklaventreiber zu erschaffen.

Die Orte, wo seine willigen Sklaven auf ihrem Weg in die Freiheit schuften, werden 'Freiheitsfabriken' genannt. Das Universum ist übersät mit ihnen. Ganze Planeten wurden zu riesigen Freiheitsfabriken. Sehr wahrscheinlich wird der erste ausserirdische Besucher auf diesem Planeten ein Agent einer lokalen Freiheitsfabrik sein, der das Territorium auskundschaftet, um zu sehen, ob es sich lohnt, hier ein Geschäft zu eröffnen.

Die ganze Technik des Freiheitsmachers besteht darin, eine Karotte namens 'Freiheit' vor die Nase der Person zu halten. Die Karotte hängt an einer Schnur, die an einem Stock angebracht ist, welcher selbst wiederum, am anderen Ende, auf dem Rücken der Person befestigt wurde. Ist diese Apparatur erst einmal angebracht, wird die Person der Karotte auf ewig, als dem vom Freiheitsmacher kreierten Weg in die Freiheit folgen.

Freiheit ist die einzige Sache, um deren Erreichen willen ein Wesen es erlauben wird, in Sklaverei versetzt zu werden.
Denke über diese Worte nach, während du dieses Universum auf der Suche nach Freiheit durchkämmst, denn die Tore der Freiheitsfabriken sind immer offen, und einem neuen Sklaven wird immer das Gefühl vermittelt, sehr willkommen zu sein, während die Karotte vor seiner Nase aufgehängt wird. Daraus ergibt sich, dass das Thema 'Freiheit' immer ein grösseres Geschäft in diesem Universum war, als das Thema 'Macht'. Dies deshalb, weil die "Karotte der Freiheit" immer als wertvoller als die 'Karotte der Macht' betrachtet wird.

Es ist bekannt, dass Menschen ihre Seele im Tausch für Macht verkaufen. Doch was wird jemand erst gewillt sein als Gegenleistung zu verkaufen, für die versprochene Freiheit vom dem Zwang, machtvoll sein zu müssen? Nun, seine Freiheit natürlich. Sie ist das Einzige, das er im Tausch für solch ein Ziel zu bieten hat. Daher also kommt das Spiel des Freiheitsmachers und der Freiheitsfabriken.

Postulate

Der Wunsch ein Postulat aufzustellen, kommt immer vor dem eigentlichen Postulat. Das Postulat kommt immer vor der Begründung, warum es kreiert wurde. Deshalb ist die Reihenfolge immer: Wunsch - Postulat - Begründung für dieses Postulat.

Begründungen für ein Postulat sind nur Rechtfertigungen, um andere davon zu überzeugen, dass das Postulat vernünftig ist. Somit werden Begründungen nur kreiert, um ein Postulat zu rechtfertigen und kommen immer erst zu einem späteren Zeitpunkt, als das Postulat selbst. Das Postulat wiederum, kommt immer später, als der Wunsch, den Effekt zu erzielen, den das Postulat in Aktion setzt.

Die grösste Annäherung bezüglich des "wahren Grundes", warum ein Postulat aufgestellt wurde, die du je mit einer "Begründung" erreichen kannst, ist, dass es zu der Zeit eine gute Idee zu sein schien.

Dies ist nun nicht etwas, das ich mir nach einer Nacht des intensiven Lesens von "Alice im Wunderland" ausgedacht habe. Es ist zufälligerweise die Wahrheit in dieser Angelegenheit. (Etwas, das der begabte Mathematiker der Alice schrieb auch vemutete, wie ich glaube)
Die Tatsache, dass die blosse Annahme, wir könnten in solch einer Weise funktioniere, diejenigen mit einer mechanistischen Sichtweise des Verstandes, ins Schleudern geraten lässt, zeigt nur, wie wenig sie über den Verstand wissen und wie gefangen sie im Thema der Begründungen und dem der Überzeugung im allgemeinen sind.

Nun es ist wahr, dass ein Wesen, das sich unfähig glaubt sich überzeugende Begründungen auszudenken, um ein Postulat zu rechtfertigen, dieses Postulat nicht machen wird. Doch dies sind wiederum nur Gründe, warum das Postulates nicht gemacht wurde und nicht warum es gemacht wurde.

Die Wahrheit ist ein Wesen benötigt niemals eine Begründung, um ein Postulat zu machen, bevor es nicht dieses Postulat gemacht hat.
Doch benötigt es anschliessend eine überzeugende Rechtfertigung, um es vor anderen zu begründen. Seine Postulate stammen von seinen Wünschen. Seine Wünsche stammen von seinem Drang, lebendig bzw. am Leben und drinnen im Spiel zu sein, um das Spiel zu spielen.

Es ist leicht zu verstehen, wie der allgemeine Glaube entstand, dass die Begründungen für ein Postulat, dem Aufstellen desselben vorausgingen:
Das Wesen, welches das Postulat gemacht hat und sich nun überzeugende Begründungen dafür einfallen lassen muss, um es für andere vernünftig erscheinen zu lassen, wird immer auf einen Stapel Bibeln schwören, dass sein Grund für das Aufstellen des Postulates, vor der Kreation desselben existiert hat.

Wenn es den anderen Fall eingestehen würde, würde dies für das Wesen bedeuten, sich dem Vorwurf preiszugeben, dass es Postulate ohne gehörige Begründung macht und sie nachträglich rechtfertigt.
Deshalb ist der einzige Weg, wie es sein Postulat als vernünftig verteidigen kann, zu schwören, dass die Gründe für das Aufstellen des Postulates vor dessen Kreation existierten. Letztendlich glaubt es seine eigene Lüge und wird gefangen in einem "Netzt von Gründen".

Wenn ein Wesen je eine Begründung für das Aufstellen eines Postulates gebraucht hätte, hätte das erste je im Universum gemachte Postulat nie gemacht werden können, da zu der Zeit als es gemacht wurde, keine Begründungen für Postulate existierten. Dieses erste Postulat konnte nur aufgrund eines Wunsches, einen bestimmten Zustand zu erreichen, gemacht werden. Dies ist die Art wie es damals war, und dies ist die Art wie es seitdem geblieben ist.
Erst kam der Wunsch, dann das Postulat
Und erst später wurden Begründungen erfunden, um das Postulat zu rechtfertigen und es für andere überzeugend zu machen.
Betrachte Begründungen als reine und einfache Überzeugungsphänomene und du verstehst den ganzen Zusammenhang.

Der Verstand ist also voll von überzeugenden Begründungen, warum man keine Postulate machen sollte, aber er enthält keine Begründungen, warum Postulate gemacht wurden. Natürlich kann man immer auf einen Teil des Verstandes zeigen und ihm den Grund dafür zuweisen, dass man einen Zwang hat, Katzen zu treten. Dieses Zuweisen kommt jedoch später, als das Postulat, Katzen zu treten. Wenn du von deinem Zwang, Katzen zu treten, frei sein willst, musst du dieses Postulat "Katzen zu treten" und das ganze Thema "Katzen" und "treten" ansprechen!
Hier ist eindeutig ein zwanghafter Spielzustand zwischen dir und Katzen.

Deinen Verstand durchzukämmen, um deinem Zwang, Katzen zu treten, Begründungen zuzuweisen, wird dir nicht im Geringsten helfen. Jede Person kann sich hinsetzen und eine Unsumme von überzeugenden Begründungen erfinden, warum sie Katzen treten muss. Dies ist eine sehr interessante intellektuelle Übung und kann allgemein Aufschluss über das ganze Thema Rechtfertigung und Begründungen geben, aber erwarte nicht, dass es irgendetwas an deinem Zwang, Katzen zu treten ändert. Dieser kann nur dadurch aufgelöst werden, indem dein Zwang aufgelöst wird, Spiele mit Katzen zu spielen!

Der Verstand wird nur dadurch aufgelöst, dass man Postulate und das Thema von Spielen, also miteinander in Konflikt stehende Postulate, anspricht. Begründungen für die Postulate kommen immer später als die Postulate selbst und haben somit keinen Anteil an der Auflösung der miteinander in Konflikt stehenden Postulate!

Wenn du dies gänzlich begreifst, wirst du aufhören, deinen Verstand in dem vergeblichen Versuch zu durchkämmen, die Begründungen für deine momentane mentale Verfassung zu entdecken. Denn die einzigen Begründungen, die du dort finden wirst, sind diejenigen, welche du jetzt dorthin setzt, und sie sind alle später als das Geschehnis, in welchem das Postulat aufgestellt wurde. Es ist vergeblich, einen Stall nach einem Pferd zu durchsuchen, das wieder fort ist. Aber es grenzt ans Lächerliche, erstens einen Stall nach einem Pferd zu durchsuchen, das nie da war und sich dann zweitens, selbst zu überzeugen, dass das Stück Stroh, das gefunden wird, tatsächlich das Pferd ist.

Es ist nur die Unwissenheit bezüglich der Wahrheit in dieser Angelegenheit, die Klienten dazu bringt, Jahre mit Psychotherapeuten zu verbringen, auf der Suche nach Begründungen für ihre Probleme. Und sie ist auch der Grund, warum Psychotherapeuten ihre eigene und die Zeit ihrer Klienten mit dieser vergeblichen Suche vergeuden. Die einzige Rechtfertigung für diese Aktivität ist, dass sie lukrativ für den Therapeuten ist und dass der Klient immer in der Hoffnung lebt, dass er vielleicht eines Tages irgendetwas damit erreicht.

Ganze "Schulen" der Psychotherapie sind entstanden, die behaupten, die "wahren" Gründe des Verhaltens zu kennen, und sie wetteifern miteinander, um zu sehen, wer am überzeugendsten sein kann. Da es möglich ist, eine Unendlichkeit von überzeugenden Begründungen für jede Facette des Verstandes zu erfinden, hat diese Aktivität unbegrenzte Aussichten auf zukünftiges Spielespielen, jedoch trübe Aussichten darauf, Leuten zu helfen, ihren Zwang, Spiele zu spielen aufzulösen.

Wenn du einmal diese Wahrheit über das Thema Postulate und Begründungen begriffen hast, wirst du auch lernen, durch die Nebelwand der Begründungen, die andere hervorbringen, um ihre Postulate zu rechtfertigen, hindurchzudringen und wirst in der Lage sein, ihre nackten Wünsche und Postulate klar enthüllt zu sehen. Der Bürstenverkäufer mag dir tausend Gründe angeben, warum du seine Bürste kaufen solltest; alle davon kommen jedoch später, als die Tatsache, dass er wünscht, dir eine Bürste zu verkaufen.

Das Leben wird sehr einfach, wenn du einmal realisierst, dass die korrekte Reihenfolge Wunsch - Postulat - (erfundene) Begründungen für das Postulat ist.

Begründungen und der Schuld/Beschuldigungsmechanismus

Das Thema Begründungen hängt mit dem Beschuldigung/Schuld-Mechanismus zusammen. Somit kann eine Person ihren Verstand nach der Begründung für einen unerwünschten geistigen Zustand durchsuchen, und nachdem sie eine Begründung, die für sie überzeugend ist, gefunden hat, gibt sie dieser prompt die Schuld an dem unerwünschten geistigen Zustand. Dies verfestigt die Lüge und bringt die Person nur dazu, noch tiefer in der Falle des Beschuldigung/Schuld Mechanismus' und dem ganzen Gegenstand von Überzeugungen und Rechtfertigungen zu sitzen.

Der unerwünschte geistige Zustand ist im Grunde ein Postulat, das durch den zwanghaften Spielzustand mit seinem opponierenden Postulat innerhalb des Zielepaketes aufrechterhalten wird. Nur wenn er in diesem Kontext angesprochen wird, kann sich der unerwünschte geistige Zustand auflösen.

Einige moderne "Schulen" der Psychotherapie sind das, was als bewertende Schulen bekannt ist. Der Therapeut dieses Typs von Schule, sucht im Verstand des Klienten nicht nach den Begründungen für dessen Schwierigkeiten, denn er hat sich selbst schon seit langem überzeugt, dass er die "wahren" Gründe für jedermanns Schwierigkeiten kennt. Diese sogenannte "Therapie" ist nicht ein Suchen nach irgendetwas, sondern bloss eine Sache, bei der der Therapeut den Klienten von seinen eigenen Ansichten überzeugt. Da nun einige dieser Überzeugungen dem Klienten sehr seltsam vorkommen - und den meisten anderen Leuten ebenfalls - kann es Jahre dauern, ihn davon zu überzeugen. (Dabei werden alle Schwierigkeiten im Überzeugen dem Widerstreben des Klienten, "die Wahrheit zu akzeptieren" zugeschrieben). Auch nachdem die Überzeugung stattgefunden hat, besitzt der Klient noch seinen unerwünschten geistigen Zustand, aber - er besitzt nun ebenfalls ein gründlich überzeugendes Argument, warum er diesen Zustand behält. Diese Schulen sind weit von der Definition einer brauchbaren Psychotherapie entfernt: Eine solche kann unerwünschte geistige Zustände zum Verschwinden bringen.

Ich nehme an, dass der Besitz einer Reihe überzeugender Gründe dafür, warum man einen unerwünschten geistigen Zustand hat. eine Verbesserung im Vergleich zum Nicht-Haben solcher Gründe darstellt; doch ist es ein ziemlich kläglicher Ersatz für das Freisein von dem unerwünschten geistigen Zustand.

Wissen

Wenn man die Art der Qualität untersucht die dem Leben am nächsten steht wird man allmählich zum Gegenstand von "Wissen" kommen. Das Leben kann wissen. Alles andere sind Subjekte oder Methoden oder Systeme um zu wissen.

Das grundlegende Gesetz - oder die Übereinstimmung in diesem Universum darüber - ist, dass man nur das wissen kann was in Existenz gebracht wurde, um es zu wissen. So begrenzt dieses Universum das Wissen insofern, als Wissen nur möglich ist für die Klasse von Dingen die in Existenz gebracht wurden um gewusst zu werden.

Dieses Gesetz ist diesem Universum eigen. Ein Wesen kann nur in diesem Universum operieren, also Spiele spielen, wenn es in Übereinstimmung mit diesem Gesetz ist. Sobald es ausserhalb dieses Gesetze zu wissen beginnt, operiert es ausserhalb dieses Universums.

Die Handlung etwas in Existenz zu bringen damit es gewusst werden kann, wird kreieren genannt. Deshalb ist Wissen in diesem Universum auf die Dinge beschränkt, die in diesem Universum kreiert worden sind.

Es sollte nie angenommen werden dass Wissen seiner Natur nach auf die Dinge beschränkt ist die kreiert wurden, um gewusst zu werden. Das Leben kann wissen, es kann alles wissen, ob es nun in Existenz gebracht wurde, um gewusst zu werden oder nicht. Um aber in diesem Universum operieren zu können stellt das Leben die Betrachtung an - oder stimmt damit überein - dass es solange nicht-wissen will, bis etwas in Existenz gebracht wurde um es zu wissen.

Diese Begrenzung von Wissen ist das grundlegende Gesetz und das einzige grundlegende Gesetz das dieses Universum regiert. Andere Universen können mithilfe von anderen grundlegenden Gesetzen konstruiert werden. Aber sie würden alle eine Art von Begrenzung von Wissen enthalten, denn wenn Wissen unbegrenzt wäre, dann wäre jede Art von Universum oder Spiel unmöglich. Behalte dieses grundlegende Gesetz des Universum in Gedanken wenn du die praktischen Übungen ausführst, denn all die Spiele in denen du jemals in diesem Universum gefangen wurdest, basieren auf dem Gesetz dieses Universums.

Zweck, Absicht, Ziel und Postulat können als Synonyme angesehen werden.

Ein Spiel ist ein Wettstreit von Überzeugungen.
Überzeugungen sind ein Aufzwingen von Wissen.
Aufzwingen von Wissen wird Wichtigkeit genannt.


Wichtigkeit

Zwecke werden intensiver gemacht um sie überzeugender zu machen. So ist Wichtigkeit die Intensität eines Zweckes, also der Grad an "müssen" in diesem Zweck. Sobald die Intensität oder Wichtigkeit eines Zweckes dem Nullpunkt nahekommt geht auch der Zweck selber gegen Null. Wichtigkeit steht in der gleichen Beziehung zu Zweck wie "Katzensein" zu einer Katze. Wenn all das "Katzensein" weggenommne wird, ist auch die Katze weg. Um also einen Zweck im Mind aufzulösen ist es nur nötig die Wichtigkeit diese Zwecks anzugehen. Wenn diese Wichtigkeit aufgelöst ist, wird der Zweck selber gegen Null gehen und schlussendlich verschwinden. Dies ist die Grundlage aller wirksamen Psychotherapie.

Bedeutung ist die Betrachtung über sowohl der Natur eines Zwecks als auch seiner Wichtigkeit. So geht auch die Bedeutung gegen Null, sobald die Intensität oder Wichtigkeit dieses Zwecks gegen Null geht. In der Abwesenheit von Wichtigkeit kann es keine Bedeutung geben, ist also alles bedeutungslos. So ist Wichtigkeit die Basis aller Bedeutungen.

Deswegen braucht jeder Zweck - um in Existenz zu bleiben - eine Wichgkeits-einschätzung. Aber Wichtigkeit ist aufgezwungenes Wissen und sobald die Wichtigkeit gegangen ist, ist auch der Zweck aufgelöst. Deswegen sind alle Zwecke Systeme oder Methoden zu wissen, zu nicht-wissen, bekannt zu machen, oder nicht-bekannt zu machen.

Zwecke werden im Mind durch einander entgegenstehende Postulate aufrecht erhalten. Deswegen kann ein Zweck nur mithilfe seiner Opposition aufgelöst werden. Er kann niemals für sich alleine aufgelöst werden. Ein Paar von Zwecken in Opposition zueinander wird ein Problem genannt. Probleme sind die grundlegenden Bestandteile von Spielen.

Es ist notwendig zwischen dem eher unscharfen Begriff "Gegenteil" und dem sehr präzisen Begriff "Opposition" zu unterscheiden. Mit Opposition wird das genaue entgegenstehende Postulat gemeint, während Gegenteil einen viel allgemeinere Bedeutung hat. So wird das Gegenteil von wissen sein (knowing) allgemein als nicht-wissen (not-knowing) angesehen. Das opponierende Postulat von "wissen" (to know, Bein 3) ist aber "nicht-bekannt sein" (to be not-known, Bein 2). Dies ist keine Sache von Vermutungen sondern eine logische Notwendigkeit.

Zielepakete

Das Leben hat vier grundlegende Fähigkeiten. Jede Absicht des Lebens, innerhalb des Lebens muss sich in Übereinstimmung mit einer dieser vier grundlegenden Fähigkeiten manifestieren. Die Gesamtheit dieser Manifestationen einer Absicht nennen wir das Ziele Paket dieser Absicht. So befinden sich alle möglichen Manifestationen des Ziels "wissen" (to know) innerhalb des Ziele Pakets von Wissen.

So sind alle möglichen Spiele, die sich aus einer Absicht ergeben innerhalb ihres Ziele Pakets. So sind alle möglichen Nicht-Spiele (ergänzende Postulat Situationen) betreffend einer Absicht innerhalb ihres Spiele Pakets. So ist die Gesamtheit der Ladung (Verwirrung) eines jeden Ziels innerhalb seines Pakets zu finden.

Es ist ein fundamentaler Irrtum der Psychotherapie ausserhalb eines Zielepakets nach Ladung zu suchen, die sich innerhalb des Pakets befindet. Es gibt keine andere Stelle an der sie sich befinden kann. Z.B. hat ein Mann den Zwang zu trinken. Die Gesamtheit dieses Problems und aller anderer möglichen Probleme die mit dem Trinken zusammenhängen befinden sich innerhalb des "zu trinken" Ziele Pakets. Es ist ein grober Fehler ausserhalb des "zu trinken" Ziele Pakets nach Gründen warum er diesen Zwang hat zu trinken, zu suchen.

Aber einige Schulen der Psychotherapie bestehen darauf, dass der Zwang des Mannes zu trinken - und offensichtlich alles andere an ihm - mit seinem kindlichen Sexleben zu tun hat. Sein Sexleben, beides kindlich und nicht-kindlich, befindet sich innerhalb des "zu sexen" ( to sex) Ziele Pakets. Sein Leben als Trinker ist innerhalb des "zu trinken" Ziele Pakets. Dies sind verschiedene Pakete und es ist ein fundamentaler Irrtum das eine anzugehen, um das andere aufzulösen. Dies ist analog einem Arzt der die Zehen verbindet, wenn man sich in einen Finger geschnitten hat. Es wäre wohl notwendig für einige Psychotherapisten ihr eigenens "zu sexen" Spiele Paket aufzulösen bevor sie fähig sind diese einfache Wahrheit anzuerkennen. Wenn es so ist, dann soll es so sein.

Infolge der Natur von Überzeugungen (ein aufgezwungenes muss bekannt-sein) ist das grundlegende Ziele Paket "wissen" (to know). Alle anderen Ziele Pakete befinden sich innerhalb dieses Pakets. Alle anderen Ziele sind Methoden von bekannt sein, nicht-bekannt sein, wissen und nicht-wissen (methods of knowing, not-knowing, making known or making not-known.)

( Zu dieser Erkenntnis kann man auch kommen wenn man den Zweck einer jeden Absicht untersucht. Schliesslich wird man rückwärts dabei auf eines der vier Beine des " bekannt zu sein " Ziele Pakets stossen. Wenn man dann dort ist, kann man nicht weiter zurückgehen, denn der Zweck jeder dieser Absichten ist ihre eigene Absicht).

Alle Ziele Pakete haben genau den gleichen Aufbau wie das "bekannt sein" Paket.
Alle Ziele Pakete werden in genau der gleichen Art angegangen wie das "bekannt sein" Spiele Paket.
Ein Ziel kann allgemein sein oder spezifisch. Z:B. "zu wachsen" ist allgemein. "Petunien wachsen zu lassen" ist spezifisch. "Petunien im Frühling wachsen zu lassen" ist noch spezifischer. Alle spezifischen Versionen eines Ziels sind in der allgemeinen Version enthalten. Deshalb wird nur die allgemeine Version bearbeitet, denn alle möglichen spezifischen Formen sind in der allgemeinen enthalten.

Logische Notizen

Diesen Abschnitt kann man überspringen, wenn man möchte. Der Zweck dieses Abschnittes liegt darin, denen, die daran interessiert sind, zu demonstrieren, dass das Thema des Zielepaketes auf einem festen logischen Fundament ruht.
Das Thema der Logik beruht auf zwei fundamentalen Axiomen.

1. Es gibt keine Klasse eines Konzepts die das Konzept selber und seine Abwesenheit umfasst.
Also x(1-x)=0.
Diese Gleichung wird nur befriedigt wenn x entweder 0 oder 1 ist.
(In der Boolschen Algebra (Symbolische Logik) kann ein Symbol nur den Wert von 0 oder 1 annehmen)

2. Das Universum kann stets in ein Konzept und dessen Abwesenheit aufgeteilt werden.
x+(1-x)= 1.

Von diesen zwei Axiomen werden alle anderen logischen Aussagen abgeleitet. Eine dieser Ableitungen besagt, dass es innerhalb zweier Konzepte (x,y) vier mögliche Klassen gibt-
Ihre Summe ist gleich dem Universum, also Einheit.
xy + x(1-y) + y(1-x) + (1-x)(1-y) = 1.
Jedes Zielepaket enthält zwei Konzepte, diese plus ihre Abwesenheit ergeben die vier Beine des Pakets.
Das "bekannt-sein" ist solch ein Paket. Wenn wir "bekannt sein" mit x und "wissen" mit y darstellen, können wir entsprechend der obigen Gleichung mit zwei Konzepten erkennen, dass die vier möglichen Klassen sind:

(x = "wissen"; y = "bekannt sein")

xy
-Dies ist die Klasse "wissen" und "bekannt sein".
- Diese sind sich ergänzende Postulate und sind eine Kein-Spiel-Klasse.

x(1-y)
- Dies ist die Klasse "wissen" und "nicht-bekannt sein".
- Diese sind sich entgegengesetzte Postulate und sind eine Spiele-Klasse.

y(1-x)
- Dies ist die Klasse "bekannt sein" und "nicht- wissen".
- Diese sind sich widersprechende Postulate und sind eine Spiele-Klasse.

(1-x) (1-y)
- Dies ist die Klasse "nicht-wissen" und "nicht-bekannt sein".
- Diese sind sich ergänzende Postulate und sind eine Kein-Spiel-Klasse.

Die Summe dieser vier Klassen, ist die Gesamtheit des Universums der zwei Konzepte "wissen" und "bekannt sein".
Somit ist innerhalb dieser vier Klassen das ganze Thema von "wissen" und "bekannt sein" enthalten. Wenn wir nun jede dieser vier Klassen vom Standpunkt "selbst" und "andere" betrachten, erhalten wir 2x4 = 8 Klassen. Wenn wir daraufhin jede dieser acht Klassen vom Standpunkt "Ursprung" und "Empfang" betrachten, erhalten wir 2x8 = 16 Klassen. Diese 16 Klassen sind die 16 Stufen, die wir erkennen, wenn wir das "Wissen"-Zielepaket untersuchen.
Wir können natürlich auf gleiche Weise das Universum in irgendwelche zwei beliebige Zwecke unterteilen, und zwar in der Form "tun" und "getan sein" und auf diese Weise die gleiche Schlussfolgerung erhalten. Dies bedeutet, dass das gesamte Universum der zwei Konzepte innerhalb dieses Paketes liegt.

Somit haben wir innerhalb der strikten logischen Schlussfolgerung bewiesen, dass jedes Zielepaket das volle Universum seiner es aufbauenden Konzepte enthält und kein Teil des Lebens ausserhalb des Paketes liegt. In der Sprache des Mathematikers sind die 16 Stufen des Zielepaketes notwendig und ausreichend für unsere Zwecke.

Alle vier Beine des Ziele Pakets halten einander gegenseitig im Mind in Existenz. Kein Ziel des Pakets kann aufgelöst und zum verschwinden gebracht werden, ohne die drei anderen Zeile im Paket aufzulösen.
So ist ein Ziele Paket die kleinste Einheit im Verstand die ausgelöscht werden kann. Zu versuchen einen Zweck im Mind ohne die drei anderen Zwecke im Verstand ist nur ein vergebliches Bemühen. Z.B. hat ein Mann den Zwang zu trinken. Er wird von seinem Zwang nie frei werden, wenn er nicht auch den Zwang "zu nicht-trinken", "betrunken sein", und "nicht-betrunken sein" aufgelöst hat. Sie müssen als ganzer Satz angegangen werden und sie werden als ganzer Satz aufgelöst.

Die Oppositionen in jedem Ziele Paket haben die gleiche Form wie die Oppositionen im "bekannt sein" Paket.

Die ergänzenden Postulate in jedem Ziele Paket haben die gleiche Form wie die ergänzenden Postulate im "bekannt sein" Paket.

Es kann aber sein, dass der Zweck des Zieles mehr als ein Bein des "bekannt sein " Pakets umfasst. Z.B. kann man etwas wachsen lassen, um zu wissen wie es aussieht, wenn es aufgewachsen ist, man kann eine Hecke aufwachsen lassen, um die lokalen Gaswerke nicht-zu-wissen oder man kann eine Hecke aufwachsen lassen, um von seinem Nachbar nicht-gewusst zu werden.

So ist es ein Irrtum zu versuchen eine eins-zu-eins Beziehung zwischen den Beinen eines Ziele Pakets und den Beinen des "wissen" Pakets zu ziehen. Das Leben kennt keine solche Begrenzungen.

Absichten

Dieses Universum ist eine Universum von Absichten, die sich entweder ergänzen oder im Widerstreit stehen. Wenn man es so sieht, kann man es verstehen. Wenn man es auf eine andere Weise sieht, bleibt es für immer ein Mysterium. Was wir als Objekt im Universum ansehen, besteht nur aus Absichten, Zwecken, Zielen, Postulaten. etc. Es wird in Existenz gehalten durch seinen ihm innewohnenden Konflikt von Absichten. Es ist ein hoch kondensiertes Ziele Paket. Da das Basis Ziele Paket "zu wissen" ist, kann jedes Objekt im Universum im Grunde nur aus diesem Paket bestehen. In dieser Wahrheit liegt der Schlüssel, um unerwünschte Universen zum Verschwinden zu bringen.

Alle Ziele Pakete sind innerhalb des Zieles "zu wissen". Warum mag es dann nötig sein andere (junior) Pakete auf dem Weg heraus anzusprechen? Einfach deswegen, weil ein Wesen nicht klar erkennen mag, dass jede im Leben vorhandene Absicht nur eine Methode ist, das eine oder andere Bein des Basis Pakets zu erlangen. Wenn es dies einmal im Bezug auf eine gegebene Ladung (einer Verwirrung) erkennt, verschwindet die Ladung auf dieser Absicht und erscheint wieder im "zu wissen" Paket. Wenn es dies nicht erkennen kann, verbleibt die Ladung im Junior Paket.

Es ist eine offensichtliche Wahrheit der Psychotherapie, dass einem Patienten nur innerhalb der Struktur seiner eigenen Überzeugungen geholfen werden kann. Oder, wie sie sagen, man kann ihm nur helfen "da wo er lebt". Man kann natürlich mithilfe von Listen der Zwecke eines Zwecks den Patienten allmählich dazu bringen zu erkennen, dass der Zweck der ihn stört in Wirklichkeit nur das eine oder andere der Beine des Wissens Pakets war. Aber das ist nicht wünschenswert und egal wie schonend das erreicht wurde, wird es den Patienten doch mit einem Gefühl zurücklassen, von etwas beraubt worden zu sein. Was der Fall ist. Er wurde des anderen Zwecks beraubt.

Es ist weit besser den Junior Zweck im Zusammenhang mit seinem eigenen Paket anzugehen. Wenn man so verfährt, geschieht es oft, dass das Junior Paket in dem Moment kollabiert in dem der Patient erkennt, dass der fragliche Zweck nur ein Verfahren ist, um das eine oder andere Bein des Basis Pakets zu erreichen. Alle übrig gebliebene Ladung verlässt dann das Junior Paket und erscheint im Basis Paket wieder - wohin es in Wahrheit gehört. Aber Junior Pakete, wenn sie in sich selbst vollständig sind, können auch auf ihre eigene Weise ganz unabhängig vom Basis Paket auslöschen.

Die Beines eines Junior Paketes stehen in der gleichen Beziehung zueinander wie die Beine des Basis Pakets. Wenn es anders ist, ist dies kein wahres Paket und wird niemals auslöschen. Z.B. Das Ergänzungspostulat zu "befreien" ist "frei sein" und nicht "befreit werden". Einige Sorgfalt ist immer notwendig, wenn man den genauen Wortlaut eines Junior Pakets formuliert.

Wenn ein Junior Paket nicht sauber auslöscht, ist der häufigste Fehler, dass das Paket kein wahres Paket ist. Dies wird als ein Überkreuz-Paket bezeichnet. Es ist eine der 'tödlichen' Sünden. Sobald zwei oder mehr Junior Pakete in einem Paket überkreuzt werden, wird keines der Pakete auslöschen und der ganze Mischmasch stört für immer.

Ein Therapeut, der die Trunksucht eines Mannes auszulöschen versucht, indem er an seinem kindlichen Sexleben arbeitet, macht sich der Sünde schuldig mit Überkreuzpaketen zu arbeiten.. Viel Anstrengung wurde auf diese hohe Kunstfertigkeit in der Geschichte des Universums verwandt. Die verwirrendsten Dinge die Wesen zustiessen, waren Overt Akte die darin bestanden Überkreuz Pakete zu installieren - alle unter dem Titel der "Erziehung", natürlich. Einmal mit so einem Überkreuz Paket versehen, steckt das Wesen für immer in diesem Überkreuz-Paket fest.

Andere mit Überkreuz-Paketen zu versehen ist die primäre Methode, die in diesem Universum verwendet wurde, um spirituelle Wesen zu versklaven. Sie ist unbegrenzt effektiver als Gummiknüppel. Deswegen seien sie sicher, dass die Beine ihres Junior Paketes exakt die gleiche Beziehung zueinander haben, wie die Beine des Basis Pakets. Nur dann werden sie auslöschen.

Prüfen sie, ob die Ergänzungspostulate wirklich Ergänzungen darstellen und ob die opponierenden Postulate genaue Oppositionen darstellen. Dies kann nur empirisch geschehen, auf der Grundlage von kalter, harter Logik. Es anders zu tun bedeutet Unglück heraufzubeschwören. Man kann ein starkes "gutes Gefühl" haben, dass das Ziel "zu essen" zu dem Ziel "nicht-essbar sein" in Opposition steht. Aber die Logik sagt uns, dass die korrekte Opposition "nicht gegegssen werden" ist. Der Unterschied zwischen einem Paket das sauber auslöscht und einem Paket, das für immer stört liegt in solch feinen Bedeutungsunterschieden. Nirgendwo im Leben hat man präziser zu sein, als bei der Zusammenstellung von Junior Paketen.

Auslöschen bedeutet verschwinden. Wenn ein Ziele Paket aus dem Mind gelöscht wurde ist es weg. Buchstäblich. Alle vier Beine sind verschwunden. Es wurde nicht unterdrückt, weggeschoben oder einem anderen Druck ausgesetzt. Es wurde nicht angepasst oder anders gesehen. Es ist weg.

Auch die Konzepte die in dem Paket enthalten waren, müssen vom Wesen bewusst neu erzeugt werden bevor sie existieren können. Man kann im Mind unendlich lange mit Lügendetektoren etc suchen und findet doch keine Spur mehr von den Beinen eines ausgelöschten Ziele Pakets. So ist die Idee einer solchen Auslöschung der Traum eines Therapeuten. Sie ist aber auch ein Alptraum für diejenigen die eine mechanistische Vorstellung vom Mind haben und behaupten, dass eine Vorstellung die einmal im Mind war dort für immer bleiben würde. Mit dem Phänomene von Auslöschung konfrontiert glauben sie dies entweder nicht, oder zerreissen ihre Lehrbücher und geben zu dass sie sich geirrt haben. Oder sie springen aus dem 6.Stock ihre Bücher in der Hand, je nach ihrer mentalen Stabilität und ihrer Bereitschaft ihre Meinung über diesen Gegenstand zu ändern.

Ein Ziele Paket ist die kleinste Einheit die aus dem Mind ausgelöscht werden kann. Wenn deswegen etwas aus dem Mind auslöscht wurde wurde dieses oder jenes Ziele Pakete ausgelöscht. Dies kann und wird in der allgemeinen Psychotherapie geschehen und ist Ursache für die "Wunder"-heilungen von denen wir manchmal lesen.

Eine teilweise Auslöschung eines Ziele Pakets wird als Nullen des Pakets bezeichnet Ein Paket zu "nullen" reduziert die Intensität des zwanghaften Spielezustandes zwischen den Beinen des Spiels. Wenn ein Ziele Paket genullt werden kann, kann es auch ausgelöscht werden.

Lebensziele und Nicht-Lebensziele

Haben wir also die Freiheit einen beliebigen Zweck, eine beliebiges Absicht zu nehmen, sie in ein Ziele Paket umzuformulieren, um sie dann aus dem Mind auszulöschen?
Nein. Wir haben nicht die Freiheit dies mit jedem Zweck zu tun.
Um zu verstehen warum das so ist haben wir den grundlegenden Drang des Lebens in diesem Universum zu verstehen. In diesem Universum strebt das Leben danach zu sein. Es strebt danach zu existieren. Der reinste Ausdruck dieses Dranges ist innerhalb des "bekannt zu sein" (to be known) Beins des Basis Pakets enthalten. Dies gilt für alles Leben im Universum bis hinab zur Ebene von Zellen, Bakterien und Viren.

Ziele, die diesen grundlegenden Drang unterstützen oder vergrössern, können in Ziele Pakete formuliert werden und werden auch auslöschen. Dies sind Lebensziele. Ziele die diesem grundlegenden Drang widerstreben löschen nicht aus, wenn man sie in Ziele Pakete formuliert. Sie werden als Nicht-Lebensziele bezeichnet. Eine Untersuchung des Basis Pakets zeigt, das das Ziel das diesen grundlegenden Drang des Beins "bekannt sein" (to be known) am meisten fördert, das komplementäre Bein "wissen" (to know) ist. So unterstützt und vergrössert also "wissen" (to know) den grundlegenden Drang des Lebens in diesem Universum am meisten.

Deshalb ist ein Lebensziel definiert als ein Ziel, das nicht in Opposition zum Bein "bekannt sein" (to be known, Bein 4) des Basis Pakets steht.
Deshalb ist ein Nicht-Lebensziel definiert als ein Ziel, das in Opposition zu dem Bein "bekannt sein " ( to be known, Bein 4) des Basis Paketes steht.

Es zeigt sich, dass Nicht-Lebensziele ausnahmslos Teil der negativen Beine der Lebenszielepakete sind. Z.B. ist das Ziel "hindern" eindeutig und vollständig im Bein "nicht-helfen" des "Helfen" Pakets enthalten.

Nicht-Lebensziele können nur aus dem Verstand gelöscht werden, indem das Lebenszielepaket, in welchem sie enthalten sind, gelöscht wird

Diese Beschränkung bezüglich der Formulierung von Zielepaketen wird uns durch die Natur dieses Universums und den Zweck des Lebens in ihm auferlegt. Es ist keine Beschränkung der Methode, sondern eine Beschränkung, die uns durch die grundlegenden Übereinstimmungen und die Natur des Universums selbst auferlegt wird. Der Grund, warum Nicht-Lebenszielepakete nicht erlöschen, ist der, dass das Ziel, auf dem sie basieren, dem grundlegenden Drang des Lebens im Universum entgegengesetzt ist, und nicht wegen einer Marotte im Verstand der Leute. Die Tatsache, dass Nicht-Lebenszielepakete nicht erlöschen, ist ein extrem starker Beweis, der die Theorie des grundlegenden Dranges des Lebens im Universum stützt.

Man könnte sehr moralistisch bezüglich alledem werden und Nicht-Lebensziele als "Erbsünde" hinstellen und es als eine Plattform benutzen, um den Weg zum "guten und reinen Leben" zu verfechten. Man ist natürlich auch frei dies zu tun. Ebenso ist es wahr, dass ein geistiges Wesen sich in alle möglichen Schwierigkeiten, in die man im Universum hineinkommen kann, dadurch hineinbringt, dass es Nicht-Lebensziele als totalen Lebensstil annimmt. Und indem es das tut, kann es das Leben derer, um ihn herum, ebenfalls zur Qual machen. Jedoch gleichgültig wie viel wir moralisieren und mit dem Finger darauf zeigen, ist die Wahrheit die, dass einige Leute davon überzeugt sind, dass der einzige Weg zu leben der ist, ihr Leben auf Nicht-Lebenszielen aufzubauen, und sie werden damit fortfahren, bis sie diese Überzeugungen ändern. Das Problem läuft auf ein Problem der Therapie und nicht auf ein Problem der Moral hinaus, denn nur die Therapie kann die Überzeugungen ändern, ohne das Wesen zu überwältigen und es dadurch weiter in die Falle hineinzutreiben. Da die Mehrheit der Menschen diese Übungen für sich selbst in ihrem eigenen Heim durchführen und abschliessen kann - ohne Kosten für sie, ausser ihrer Zeit - erkennen wir dies als optimale Lösung für dieses Problem.

Wenn ein Lebenszielepaket einmal ausgelöscht wurde, werden alle Nicht-Lebensziele, die sich innerhalb seiner negativen Beine befanden, ebenfalls ausgelöscht sein. Wenn z.B. das "Helfen"-Ziele Paket ausgelöscht wurde, wird das "Hindern" Paket und alle ähnlichen Pakete, die sich innerhalb der negativen Beine dieses Lebenszieles befanden, ebenfalls ausgelöscht sein.

Je fundamentaler ein Lebensziele Paket ist, desto mehr Nicht-Lebensziele können in den negativen Beinen gefunden werden!
Deshalb enthält das "Wissen" Paket, als das grundlegende Paket, alle möglichen Nicht-Lebensziele in seinen negativen Beinen, wie auch alle möglichen Lebensziele in seinen positiven Beinen.

Die allgemeine Regel in der Therapie ist es das fundamentalste Lebensziel anzusprechen, welches in dem Wesen, sobald es angesprochen wird, Veränderung produziert. Davon wird die folgende Regel abgeleitet, dass wir immer zuerst das grundlegende Paket ansprechen und bei diesem Paket bleiben , solange es Veränderung produziert. Wir verlassen dieses Paket nur, wenn es aufhört, in dem Wesen Veränderung zu produzieren und dann nur vorübergehend, bis es wieder gewinnbringend gelaufen werden kann.

Der Hauptzweck des Ansprechens von untergeordneten Paketen ist der, dem grundlegenden Paket zu ermöglichen, gewinnbringend gelaufen zu werden. Dies ist lediglich eine Sache des effizientesten Gebrauches von Übungszeit. Das Leben enthält fast ein Unendlichkeit von Bedeutungen, und wir sprechen alle von ihnen an, wenn wir das grundlegende Paket ansprechen. Doch ein untergeordnetes Paket anzusprechen, während das grundlegende Paket gewinnbringend angesprochen werden kann, ist ein uneffektiver Gebrauch von Therapiezeit.

Da wir die Natur von des Lebens grundlegendem Drang in diesem Universum kennen, sollte uns nicht überraschen, dass der Versuch Nicht-Lebensziele auszulöschen nicht nur vergeblich ist, sondern gleichzeitig eine zunehmende Verschlechterung des Zustandes eines Wesens produziert., wenn ein auslöschen versucht wird.
Es ist nicht nur so, dass sie sich auf ewig dahinschleppen - wie es überkreuz-paketierte Lebensziele tun, nie nullend und nie erlöschend - sondern sie produzieren eigentlich eine deutliche Verschlechterung des Zustandes des Wesens. Und es gibt keine Erleichterung von dieser Verschlechterung. Wenn man bei diesem Nicht-Lebenszielepaket bleiben würde, würde es letztendlich zum Ableben des bis zu diesem Zeitpunkt gründlich wahnsinnigen und gequälten Wesens fuhren. Entweder man macht dies richtig, oder es bringt einen um. Es gibt keinen Mittelweg.

Ich kann diese Tatsache nicht stark genug betonen. Ich ging zu den Toren der Hölle, als ich Nicht-Lebenszielepakete bei mir selbst erforschte, um diese Wahrheit zu entdecken, und es ist nicht nötig, dass andere diese Tortur bei sich selbst wiederholen.
Innerhalb der Technologie des Zielepaketes haben wir die Macht, einem Wesen entweder Leben oder Tod zu geben. Alle Medaillen haben zwei Seiten. Das Nicht-Lebenszielepaket ist die andere Seite der Medaille, die Leben genannt wird. Aber die Macht des grundlegenden Paketes ("Wissen") ist jedoch so gross, dass es tatsächlich die Verwüstungen, die durch das Laufen von Nicht-Lebenszielepaketen verursacht wurden, reparieren wird.
Wenn dies nicht so wäre, würde ich diese Zeilen jetzt nicht schreiben. Jedoch habe ich es gerade noch rechtzeitig erkannt. Ein anderer hat vielleicht nicht so viel Glück.

Wenn du wünschst, mit Nicht-Lebenszielepaketen zu spielen, während die Lebenszielepakete noch stark geladen sind, gibt es einen genauen Weg vorzugehen. Setze dich mit dem örtlichen Leichenbestatter in Verbindung, und lass' dir von ihm einen Sarg bringen. Lege dich in den Sarg hinein und sprich Nicht-Lebenszielepakete an. Dann müssen deine nächsten Verwandten nur noch den Deckel über dir zuschrauben, wenn du verstirbst. Sie werden damit nicht lange warten müssen.

Ich kann dir das grundlegende Nicht-Lebenszielepaket geben und ich gebe es dir, damit du es meiden kannst. Ein geistiges Wesen kann nicht zerstört werden. Es kann nur degradiert werden. Und es wurde degradiert. Es wurde so stark degradiert, dass der Drang, zu degradieren, sehr stark in seiner Brust schlagen kann.

Das Leben auf diesem Planeten wird permanent von denen degradiert, die bestreiten, dass es im Grunde eine spirituelle Qualität ist, sondern darauf bestehen, dass es aus dem Schlamm entstand. Die ganze Philosophie des Materialismus ist eine direkte Degradierung des Lebens! Ihre Verbreiter, die selbst bis zu jenem Punkt degradiert wurden, an dem sie überzeugt sind, nicht mehr als lediglich Schlamm zu sein, haben eine perverse Freude daran, zu versuchen, andere in den Schlick herunterzuziehen. Das meiste an "Erziehung", das ein geistiges Wesen je in diesem Universum erhalten hat, waren Overt-Versuche, es zu degradieren - es seiner ureigenen spirituellen Qualitäten zu berauben. Denn solange es sich seiner wahren spirituellen Natur bewusst ist, wird es für jene als unendlich gefährlich betrachtet, die das Wesen für ihre eigenen Zwecke benutzen möchten.

Das "Degradieren"-Zielepaket ist ein ganz "heisses" Nicht-Lebenszielepaket, wenn es formuliert und benutzt wird. Es wird dich bald dazu bringen, Agonie von den Wänden jeder Folterkammer auf dieser Seite von Galaxie 4 zu kratzen. Und dies ist nur der Anfang. Sehr bald wird der Tod als eine willkommene Erlösung betrachtet. Die Gesamtheit des "Degradieren"-Paketes ist innerhalb der negativen Beine des "Verbessern"-Paketes enthalten. Wenn es ausgelöscht wird, löscht dieses Lebenspaket ebenfalls, unter anderen, das "Degradieren"-Paket aus.
Und diese Auslöschung wird schmerzlos erreicht. Wenn dies einmal erreicht wurde, kann das "Degradieren" Paket gefahrlos gelaufen werden. Es hat nicht mehr Ladung in sich übrig, als ein Stück toten Kabeljaus. Ich nehme an, dass du verstehst, was ich sagen will.

Die Macht des "Degradieren"-Postulates ist heutzutage im Universum so gross, dass die grundlegende Verstimmung im Leben jeglicher Person, ausnahmslos ein Overt Versuch von anderen ist, sie zu degradieren. Normalerweise liegt dieser in der frühen Kindheit oder sogar im Säuglingsalter. Das Geschehnis ist dem Wesen so zuwider, dass es dieses schnell aus dem Gedächtnis streicht ("nicht-wissen"), und im Erwachsenenalter ist es dann nicht mehr Teil seiner bewussten Erinnerungen. Trotzdem hat das Geschehnis für den Rest dieses Lebens weiterhin eine nachhaltige Wirkung auf das Wesen und färbt seine körperliche, emotionale und intellektuelle Einstellung gegenüber allem, was es tut.

Indem es das "Verbessern"-Zielepaket in der Form der acht Klassen von Overts und Motivatoren anspricht, so wie es für das "Wissen"-Paket schon angegeben wurde, könnte jeder Therapeut die grundlegende Degradierung dieses Lebens ins Blickfeld schnellen lassen, und deren Neubewertung gegenüber den Gegenwartsrealitäten ermöglichen. Solch eine Aktion wäre enorm therapeutisch für den Klienten und würde in einer Verbesserung seiner gesamten Persönlichkeit resultieren. Solcher Art sind auch einige der Anwendungen dieser Technologie auf dem Gebiet der Psychotherapie. Die gleichen Resultate können natürlich von einer Person erreicht werden, die diese Übungen alleine läuft, wie sie in der Praxissektion gegeben sind.

Das grundlegende Gesetz dieses Universums besagt, dass es nur möglich ist , jene Dinge zu wissen, die in Existenz gebracht wurden, um gewusst zu sein (to be known). Aus diesem Gesetz folgt, dass jene Dinge, die in Existenz gebracht wurden, um bekannt zu sein (to be known) , eben dadurch als wissbar (knowable) betrachtet werden. Dies bedeutet, dass das Universum uns eine Gewilltheit auferlegt, jene Dinge zu wissen (to know), die wir in Existenz bringen, um bekannt zu sein (to be known). Solange wir innerhalb dieses Gesetzes agieren, können wir gefahrlos in diesem Universum Spiele spielen. Sobald wir jedoch versuchen, ausserhalb dieses Gesetzes zu agieren, wird das Universum zu einer Falle. Die Falle ist natürlich unsere Unwissenheit über das grundlegende Gesetz des Universums und nicht etwa der Natur des Universums selbst innewohnend.

Dies bedeutet, dass es ziemlich sicher ist, jeglichen Effekt in diesem Universum zu kreieren, solange man gewillt ist, den Effekt, den man kreiert hat, zu erfahren (wissen, to know)
Wenn man dieses Gesetz aus den Augen verliert, wird man in der Falle gefangen. In welcher Falle? Gefangen im grundlegenden "Wissen"-Zielepaket, und natürlich gefangen im Universum selbst.

Da alle untergeordneten Zielepakete im grundlegenden Zielepaket enthalten sind, folgen sie ebenfalls dem gleichen grundlegenden Gesetz. Beispielsweise das "Befreien"-Paket. Es ist nicht möglich, frei zu sein, ohne gewillt zu sein, (andere) zu befreien.

Dieser Aspekt des grundlegenden Gesetzes des Universums wird das "Gesetz des ergänzenden Postulates" genannt. Es besagt:

Irgendein Postulat eines Zielepaketes anzunehmen, ohne gewillt zu sein, sein ergänzendes Postulat anzunehmen, führt dazu, in diesem Zielepaket gefangen zu werden.

Die einzige Falle, die dieses Universum enthält, ist die Verletzung des Gesetzes des ergänzenden Postulates. Behalte dieses Gesetz im Gedächtnis, während du Zielepakete auslöschst.

Demzufolge können wir den Grad des In-der-Falle-sitzens in einem Zielepaket und die Intensität des Spielzustandes zwischen den Beinen des Paketes immer dadurch messen, indem wir herausfinden, wie gewillt das Wesen ist, die sich ergänzenden Beine dieses Paketes anzunehmen.

Beispielsweise das "Kontrollieren"-Paket. Die positiven sich ergänzenden Beine dieses Paketes sind "kontrollieren" und "kontrolliert sein".
('Dies ist eine sehr tiefgreifende Definition von Karma.)

Gefangensein in diesem Paket wird angezeigt, wenn eines von diesen Postulaten dem anderen vorgezogen wird. Während das Paket erlöscht, vermindert sich natürlich dieses Ungleichgewicht und verschwindet schliesslich. Dann ist das Wesen gleichermassen gewillt, jedes der vier Beine des Paketes einzunehmen.
Natürlich produziert ein Ungleichgewicht in den positiven ergänzenden Postulaten eines Paketes auch ein Ungleichgewicht in den negativen ergänzenden Postulaten dieses Paketes.

Man könnte sich fragen, ob wir die Beschränkung der Unauslöschbarkeit von Nicht-Lebenszielepaketen nicht dadurch umgehen könnten, dass wir sie in negativer Form ansprechen. Beispielsweise ist "hassen" ein Nicht-Lebensziel, denn "hassen" ist völlig innerhalb des "Nicht-wissen"-Beines des "Wissen"-Paketes - man wünscht, die Dinge, die man hasst, nicht zu wissen - und ist deshalb dem "Bekannt-sein"-Bein entgegengesetzt. Würde dann nicht das Ziel "nicht-hassen" auslöschbar sein, wenn es zu einem Paket formuliert würde?
Die Antwort ist Nein.
Dies kann empirisch bewiesen werden. Die Schlussfolgerung wurde durch Testen verifiziert. Es kann empirisch durch Anwendung von Boolscher Algebra oder sogar durch formale logische Argumentation bewiesen werden. Wenn die Klasse "Hassen" in der Klasse "Nicht-wissen" enthalten ist, folgt daraus, dass die Klasse "Nicht-hassen" in sich die gesamte Klasse "Wissen" enthält, plus einiges der Klasse "Nicht-wissen".
Deshalb ist einiges der Klasse "Nicht-hassen" in Opposition zu der Klasse "Bekannt-sein". Somit ist "Nicht-hassen" ebenfalls ein Nicht-Lebensziel und sein Paket wird nicht erlöschen. Im Leben kommt man nicht aus der Falle des Hassens heraus, indem man eine Vorgehensweise des Nicht-Hassens annimmt. Dies gilt für die negativen Beine aller Nicht-Lebensziele. Die Nicht-Lebenszielepakete erlöschen nicht und man wird auch nicht frei von ihnen, wenn man ihre negativen Beine annimmt.

Nur Lebensziele können aus dem Verstand gelöscht werden.
Keine der Beine von Nicht-Lebenszielepaketen können zu auslöschbaren Paketen formuliert werden.

Die negativen Beine von Lebenszielepaketen werden ebenfalls nicht erlöschen, wenn sie zu Zielepaketen formuliert werden. Dies ist aufgrund von Prinzipien offensichtlich, wurde aber auch durch Testen verifiziert.

Wenn wir das grundlegende Gesetz des Universums beim Formulieren von Zielepaketen verletzen, verlöschen die Pakete nie und sind extrem nicht-therapeutisch. Wenn wir versuchen, unser Leben in diesem Universum auf der Grundlage von Nicht-Lebenszielen oder ihrer Negative zu leben, werden wir weiter und weiter im zwanghaften Spielespielen und im Universum selbst gefangen.

Wenn man einmal in einem Zielepaket in der Falle sitzt, sei dies nun ein Lebens- oder Nicht-Lebenspaket, ist es unglaublich schwierig, nur durch Leben allein aus dieser Falle herauszukommen. Das Wesen bewegt sich zwanghaft von einem Bein des Paketes zum nächsten, immer rundherum, wie ein Tennisball, der in einer Kiste umherhüpft. Das Wesen versucht in endloser Weise, Erleichterung von der Agonie zu bekommen, zu der jedes Bein schliesslich wird, indem es ein neues Bein annimmt, nur um festzustellen, dass dieses Bein wiederum früher oder später qualvoll wird. Gleichgültig wie sehr es sich dreht und wendet und abmüht, es ist in der Kiste - im Zielepaket - gefangen. Ist es deshalb wirklich so überraschend, dass einige schliesslich Wahnsinnig werden und sich in private Höllen ihrer eigenen Kreation zurückziehen? Eine Hölle, die nur geringfügig weniger qualvoll ist, als das Leben selbst wurde.

Für einige mag es eine Erleichterung bringen, die Philosophie der grossen spirituellen Führer der Welt anzunehmen. Beispielsweise die Botschaft Christi: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Die meisten jedoch sind einfach nicht fähig, diese Wege zu benutzen, um aus der Falle, zu der das Leben für sie geworden ist, herauszukommen. Sie sind bei weitem zu sehr in die Falle verstrickt, um in der Lage zu sein, durch Änderung ihrer Lebens- und Denkweise, aus ihr herauszukommen. Ihre zwanghaften Gedanken bestimmen ihr Verhalten, ihr zwanghaftes Verhalten bestimmt ihre Gedanken. Sie sind für immer im Universum gefangen. Dies gilt im wahrsten Sinne des Wortes, denn als man sich das grundlegende Gesetz, welches das Spiel dieses Universums bestimmt, ausdachte, wurden keine Vorkehrungen getroffen, das Universum je zu einem Ende zu bringen.
Und - warum sollte man diese Vorkehrungen treffen? Setzen sich Kinder, die man sich selbst überlässt, je eine Beschränkung bezüglich ihrer eigenen Spielzeit?!

Die einzige Erlösung von der Falle, welche dieses Universum für die Mehrheit geworden ist, liegt darin, die Falle, welche sie für sich selbst gemacht haben, methodisch auseinanderzunehmen.
Dieses Universum wurde nie als eine Falle konstruiert. Aber es wird sicherlich zu einer, wenn man in ihm in Ignoranz seiner grundlegenden Gesetze agiert.

Die hier gezeigte Technologie ist ein solcher Weg aus der Falle heraus. Es gibt nur drei Schritte, die ein geistiges Wesen machen muss, um sich aus jeglicher Falle zu befreien. Diese sind:
1. Erkenne, dass du in einer Falle bist.
2. Entdecke die wahre Natur der Falle.
3. Gehe aus der Falle heraus.

Wir sehen also, dass das Thema der Fallen sehr eng mit dem Thema des Wissens verbunden ist. Es ist kein Zufall, dass das grundlegende Zielepaket, welches das Leben in diesem Universum bestimmt "Wissen" ist.

Eine unvollständige Liste von Nicht-Lebenszielen folgt. Jedes von ihnen wurde getestet und als extrem gefährlich und nicht-auslöschbar erkannt.

degradieren, zerstören, beschuldigen, versklaven, hassen, unter Drogen setzen, fangen (in einer Falle), lügen, betrügen, stehlen

Es gibt viele andere Nicht-Lebensziele, jedoch werden die meisten als Variationen der obigen Liste erkannt werden. Ebenfalls folgt eine teilweise Liste von Lebenszielen. Jedes von ihnen wurde, zusätzlich zum "Wissen"-Paket, getestet und als auslöschbar erkannt.

Kreieren, lieben, bewundern, Verbessern, helfen, fühlen, kontrollieren, besitzen, haben, essen, sexen

(engl. "to sex" Sprachpuristen, die sich beschweren, dass das Wort "Sex" im Deutschen ein Substantiv ist, können gerne das sechs-buchstabige Wort dafür benutzen. Es bedeutet das Gleiche. Wenn man mit Zielepaketen arbeitet, gewöhnt man sich schnell daran, Substantive zu verbalisieren, wenn einfache Verben in der Sprache nicht verfügbar sind. Letztendlich sind Worte nur Symbole, die Konzepte repräsentieren, und wenn wir solo arbeiten, können wir sie benutzen, wie auch immer es uns gefallt. Nur wenn wir mit anderen arbeiten, muss über die Bedeutung von Wörtern Übereinstimmung herrschen.)

Es gibt ebenfalls die Wahrnehmungspakete. Diese sind alle im "Wissen"-Bein des grundlegenden Paketes enthalten und sind deshalb auslöschbar.

Sehen, hören, berühren, riechen, schmecken

Die Hauptliste von Lebenszielen, angeführt von "wissen" und fortfahrend mit "kreieren" etc., bildet eine Skala von zunehmender Kondensation (Verdichtung) bzw. Festigkeit. Du wirst ein Buch über das schreiben können, was du finden wirst, wenn du jedes dieser Pakete auslöschst. Ich überlasse es dir, deine eigenen Entdeckungen zu machen. Neben den therapeutischen Aspekten, wirst du, während du das Paket auslöschst, ebenfalls mehr über die Themenmaterie des Paketes lernen, als du je in einem Kursus darüber an einer Universität lernen könntest.

Die Liste von Lebenszielen hier ist auf keinen Fall vollständig. Du wirst jedoch erkennen, dass die meisten anderen, Variationen derjenigen sind, die aufgelistet wurden. Die Liste selbst ist sicherlich ausreichend, um dich aus jedem Typ von zwanghaftem Spiel, in das du dich in diesem Universum hineingebracht hast herauszuholen.

Jedoch wirst du vielleicht deine eigenen Lebenszielepakete formulieren wollen. Wenn man nun mit einem Nicht-Lebensziel konfrontiert ist und wünscht, das Lebensziel zu finden, in dessen Paket es angesiedelt ist, besteht ein sehr nützlicher Trick darin, das Gegenteil (nicht die Opposition) des Zieles zu nehmen und dieses zu einem Lebenszielpaket zu formulieren.
Beispielsweise wird das Gegenteil von "zerstören" als "kreieren" angesehen. Formuliere und laufe deshalb das "Kreieren"-Paket.
Ebenso kann "Zerstören" auch als ein extremer Ausdruck von Hindern oder Nicht-Hilfe betrachtet werden. Formuliere und laufe deshalb das "Helfen"-Paket. Beide Pakete lösen zwanghafte Zerstörungsneigungen auf- wie dies tatsächlich alle Lebenszielepakete tun. Ich möchte dich nochmals daran erinnern, dass du beim Formulieren eines Zielepaketes sicherstellen musst, dass dessen Beine die exakte Beziehung zueinander haben, wie die Beine des grundlegenden Paketes "Wissen".

Du kannst Stunden - sogar Jahre - damit verschwenden, zu versuchen, Pakete auszulöschen, deren ergänzende Beine nicht exakt ergänzend sind und deren opponierende Beine nicht exakt in Opposition stehen. Im Zweifelsfalle konsultiere ein gutes Wörterbuch. Formuliere es richtig, bevor du anfängst, denn auf lange Sicht ist das immer schneller.

Die ergänzenden Beine der aufgelisteten Lebensziele folgen. Ihre negativen Beine erhält man dadurch, dass man dem positiven Bein das Wort "nicht-" hinzufügt

kreiert sein, geliebt sein, bewundert sein, erhöht sein, geholfen sein, gefühlt sein, kontrolliert sein, besessen sein, gehabt sein,
gegessen sein, gesext sein,

Die Liste für die Wahrnehmungspakete ist:

Gesehen sein, gehört sein, berührt sein, gerochen sein, geschmeckt sein

"Zu trinken" ist ein Teil des "Zu essen"-Paketes. Daraus folgt, dass es ebenfalls ein Lebensziel ist und erlöschen wird. Sein ergänzendes Bein ist dabei "betrunken sein" (to be drunk).
Ich erwähne es, weil es ein spezifisches Paket für die Auflösung von Alkoholismus ist - falls du den Alkoholiker dazu bringen kannst, lange genug mit trinken aufzuhören, um das Paket zu nullen.

Einige Lebenspakete werden mit deinem Körper geteilt (z.B. essen, sexen). Während du sie auslöschst, kannst du mit vorübergehenden Körper-restimulationen rechnen. Dies wird aufhören, wenn die Pakete erlöschen. Aber denke daran, dass dein Körper, auch wenn du eines dieser Pakete ausgelöscht hast und frei von dessen Zwang bist, immer noch aktiv im Paket sein wird. Obwohl du also beispielsweise das "Sexen"-Paket ausgelöscht hast, wird dein Körper immer noch sexuelle Aktivität benötigen, um gesund zu bleiben, ähnlich wie mit dem Essen. Dies ist die Natur des Körpers und somit ein integraler Bestandteil seiner Existenz als Lebensform. Du kannst vom Zwang innerhalb dieser Pakete frei sein, doch dein Körper wird dies nie sein können, wenn er ein Körper bleiben will. Wenn du einen Körper haben willst, der frei von den Bedürfnissen des Essens und von Sex ist, schlage ich vor, du schaust dich nach einem Mark VI Roboterkörper um. Sie sind sehr beliebt in einigen Teilen der Galaxie, obwohl sie nicht ohne ihre eigenen speziellen Wartungs- und Unterhaltsprobleme sind.

Ein Modell des Universums

Dieses Universum wurde von Physikern sehr gut als ein Raum-Zeit-Kontinuum beschrieben. Es hat drei räumliche Dimensionen und eine Zeitdimension - im Rechten Winkel zu den drei räumlichen. Obwohl dieses Konzept mathematisch leicht zu handhaben ist, ist es nicht leicht es sich vorzustellen, denn wenn unser Verstand einmal innerhalb dieses Universums ist, wird er zu einem gewissen Grade in den drei räumlichen Dimensionen gefangen. Dies lässt uns die vierte Dimension gar nicht so einfach verstehen. Statik selbst kann jedoch ein vierdimensionales Kontinuum erfassen, denn wenn es dies nicht könnte, hätte es die Idee des Universums anfangs nicht kreieren können. (Selbst wenn das Universum als von Gott erschaffen betrachtet wird, wird Gott ebenfalls hierbei ebenfalls als Statik angesehen.).

In Wirklichkeit ist dieses Universum eher innerhalb Statiks, als das Statik innerhalb des Universums ist.
Nur wenn wir das Leben als ein Phänomen, das von den Massen und Räumen dieses Universums generiert wird ansehen, haben wir echte Schwierigkeiten, die Natur des Universums zu begreifen. Dies ist die ultimative Falle des Materialismus'.

Wir können die Schwierigkeit, uns ein vierdimensionales Kontinuum vorzustellen, sehr leicht dadurch überwinden, dass wir eine der räumlichen Dimensionen fallenlassen. Dies gibt uns ein Modell, das zwei räumliche Dimensionen und eine Zeitdimension enthält. So etwas können wir uns nun sehr leicht vorstellen. Solch ein Modell ist ein Zylinder, der an einem Ende geschlossen und am anderen Ende offen ist. Die zwei räumlichen Dimensionen dieser Röhre sind ihr Querschnitt. Die Zeitdimension ist die Länge der Röhre, rechtwinklig zum Querschnitt. Das geschlossene Ende der Röhre ist der Anfang des Universums. Das offene Ende ist die Gegenwart. Mit dem Vergehen von Zeit, wird die Röhre länger.

Wenn wir uns nun noch vorstellen, dass unsere Röhre mit Wesen bevölkert ist, die nur die zwei räumlichen Dimensionen wahrnehmen können, ist unser Modell komplett.
Wir, die wir von aussen natürlich in der Lage sind, drei Dimensionen wahrzunehmen, können die ganze Röhre sehen. Durch ihre eigene Kreativität und ihr Spielespielen, kreieren die Wesen in der Röhre Zeit und verlängern sie beständig. Wir ausserhalb, könnten leicht die Zukunft der Röhre voraussagen, indem wir die Wesen beobachten und sehen was sie tun. Aber sollten wir selbst in die Röhre hineingehen und dadurch damit übereinstimmen, die Gesetze der Röhre einzuhalten - d.h. räumlich nur in zwei Dimensionen wahrzunehmen - würden wir ebenfalls ein Röhrenbewohner werden und entsprechend eingeschränkt sein.

Und dies genau die Art, in der ein Wesen in das reale Universum kommt. Es hat die Betrachtung, dass solch ein Spiel nach Spass aussieht, hüpft in die Röhre. Nach einer Weile dann, mag es sich wohl fragen, wie es da je wieder herauskommt. Es kommt wieder heraus, indem es seine Entscheidungen, mit den Gesetzen die in der Röhre vorherrschen, in Übereinstimmung zu gehen, kontaktiert und überprüft.

Das grundlegende Gesetz unseres Universums besagt, dass man nur jene Dinge wissen wird, die in Existenz gebracht werden, um bekannt zu sein. Übereinstimmung mit diesem Gesetz hält uns in der Röhre. So einfach ist es. Indem man fortfährt, das "Wissen"-Zielepaket zu nullen, wird man Schritt für Schritt freier vom Zwang, in der Röhre zu sein. Schliesslich hat man seine Wahlfreiheit bezüglich der Entscheidung wiedergewonnen, ob man in der Röhre bleiben will oder nicht.

Nun, diese Röhre, die wir das Universum nennen, ist in Existenz seit ungefähr 2 x 10 14 also (200.000.000.000.000) Erdenjahren. Verglichen mit einem Erdenjahr ist das eine lange Zeit. Doch wie lange ist es für ein Wesen, das ausserhalb der Röhre ist und nur seine Aufmerksamkeit von einem Ende der Röhre zum anderen richten muss?

Nicht jedes Wesen, das sich zur Zeit in der Röhre befindet, war darin, seit die Röhre begann. Sie sind beständig hereingekommen, um zu sehen wie das Spiel so ist - wie Kinder, die sich einem existierenden Spiel von "Cowboys und Indianern" anschliessen.
Die meisten wurden letztlich mehr oder weniger in der Röhre gefangen, als sie das Bewusstsein ihrer wahren Natur als geistiges Wesen und des grundlegenden Gesetzes, das in der Röhre vorherrscht, verloren.

Eines der vielen Phänomene, die vom grundlegenden Gesetz dieses Universums herrühren ist, dass für ein Wesen, gleichgültig wann es in die Röhre gekommen ist, die ganze Vergangenheit der Röhre zur Verfügung steht. Seine Übereinstimmung, nur die Dinge zu wissen, die in Existenz gebracht wurden, um bekannt zu sein, hindert es nicht daran, alles und jedes, das je in der Röhre geschah zu wissen, gleichgültig, ob sich das Wesen in der Röhre befand, als der Ereignis stattfand oder nicht. Da alles, was je in der Röhre in Existenz gebracht wurde, gemäss dem grundlegenden Gesetz, das in der Röhre vorherrscht, wissbar ist, kann das Wesen es wissen.

Du kannst also alles und jedes wissen, das je in der Vergangenheit dieses Universums geschehen ist. Aber du kannst nicht wissen, was in der Zukunft dieses Universums passieren wird, weil das erst noch in Existenz gebracht werden muss, um bekannt zu sein, und somit gemäss dem grundlegenden Gesetz der Röhre unwissbar ist. Um die Zukunft der Röhre zu wissen, musst du aus der Röhre herausgehen - und ebenso aus der Übereinstimmung mit dem grundlegenden Gesetz der Röhre gehen

Du kannst also wissen, was in der Vergangenheit dieses Universums passiert ist, ob du nun tatsächlich zugegen warst, als es passierte oder nicht. Du kannst den Fall von Karthago, die Kreuzigung Christi usw. beobachten. Aber sei nicht überrascht, wenn sich das Ereignis als anders, als in den Geschichtsbüchern beschrieben herausstellt. Historiker benutzen ein "System des Wissens", nicht direktes Wissen. Durch den Gebrauch von Systemen des Wissens, wird die Geschichte zum gemeinsamen Nenner dessen, über das die Leute übereinstimmen können, dass es passiert ist. Dies kann und ist oft sehr verschieden von dem, was tatsächlich geschah.

Wie wir wissen, können und nehmen die Leute die Identitäten von gut bekannten historischen Figuren, zum Zwecke des Spielespielens an. Dies wird manchmal ziemlich zwanghaft bei bestimmten Persönlichkeitstypen. Wir können vorhersagen, dass es am zwanghaftesten bei den Geisteskranken sein würde. Und so ist es auch. Jede beliebige Irrenanstalt hat vielleicht fünf Napoleons, vier Christusse und ein paar Dschingis Khans. Wo haben sie alle so viel über diese Identitäten gelernt, um sie so gut nachzuahmen? Müssen wir das wirklich fragen? Sind irgendwelche dieser Geisteskranken Reinkarnationen der Originale? Wahrscheinlich nicht. Aber alle haben die ureigene Fähigkeit, alles, was es über die Originale zu wissen gibt zu wissen, indem sie die Vergangenheit dieses Universums untersuchen.

Ein anderer Aspekt des gleichen Phänomens ist der, dass jedes Geschehnis, das in der fernen Vergangenheit dieses Universums geschah, sich in der Vergangenheit jedes Wesens, das sich heute im Universum aufhält, gefunden werden kann. Und es ist lächerlich einfach für das Wesens, zu glauben, dass es tatsächlich in dieses Geschehnis verwickelt war, denn es hat keinen Beweis für das Gegenteil.

Wieder sehen wir die blanke Vergeblichkeit des Durchkämmens der Vergangenheit des Universums, auf der Suche nach "Gründen" für jetziges Verhalten. Das Wesen hat die ganze Geschichte dieses Universums zur Verfügung, um davon zu zehren, wenn es ihm an einer überzeugenden "Begründung" für ein Postulat mangelt. Und - es wird nicht zögern, dies zu tun, wenn es dazu gedrängt wird. Ein geliebtes Postulat an seinen Busen drückend, wird es jenen bereitwillig und methodisch alles von "seiner" Geschichte erzählen, die dumm genug sind, um nach den "Begründungen" seines Postulates zu suchen.

Nur durch das Auflösen von miteinander in Konflikt stehenden (sich widersprechenden) Postulaten kann das Wesen aus der Falle, die das Universum für es geworden ist, befreit werden. Dies ist das Thema des Zielepaketes im allgemeinen und des "Wissen"-Paketes im speziellen.