Kämpfst du auch gegen Lebensumstände, die du nicht willst?
Hier findest du praktische Anleitungen um dies zu ändern.

Was ist geschehen?

Diese Frage zielt darauf ab, dasjenige was sich ereignet hat, von den daranhängenden Betrachtungen, und Gefühlen zu trennen.
So könnte man sich morgens fragen, was wird heute voraussichtlich geschehen? Wie wird der Tag aussehen?
Und ferner, welche Bedeutung hat dieses Geschehen für mich ?.
( Wieder Masse gegen Bedeutung, oder Form gegen Inhalt !!)
So kann man erkennen, dass nur Widerstand gegen das was voraussichtlich geschen wird Unzufriedenheit auslöst.
Etwas ist nur schlimm, wenn man es so nicht will.
Es sind nicht die an sich neutralen Dinge, sondern ihre Bewertung, die Unlustgefühle auslösen.
Die Bewertung besteht darin, dass man denkt es solte anders sein und damit Ist-Zustand mit Soll-Zustand vergleicht..
(Aber: Weiss man genau, wie dieses Andere aussehen sollte ?.
Denn meist ist der Soll-Zustand nicht klar definiert, man hat kein klares Ziel.)
So fühlt man gelegentlich einen ungeheuren Widerstand gegen diesen Zwang von unerwünschten Eriegnissen, Notwendigkeiten, die sich jeden Tag ereignen.
Deswegen sollte man immer dann, wenn man diesen Widerstand fühlt, sich sagen :

Was ist geschehen?

Ich habe diesem (unerwünschten) Geschehniss eine falsche Bedeutung zugeordnet. Es IST einfach.
Es ist die Bedeutung die ich ablehne, und diese ist nicht wirklich.

Der Verstand urteilt stetig. Vor allem sieht er immer die (unerwünschten) Folgen. Das heisst darüber zu urteilen.
Denn urteilen heisst einer Sache Bedeutung geben. Es ist die Bedeutung die man ablehnt, oft ist die Sache an sich garnicht so schlimm.

So sollte man unangenehme Gefühle stes von dem was wirklich geschehen ist, trennen.
Wenn man ein unerwünschtes Gefühl hat urteilt man, dass die Situation unangenehm ist.
Deswegen sollte man dann urteilen unterlassen, bzw. sich dessen bewusst sein, dass man geurteilt hat.
Man interpretiert ständig Situationen, um sie als angenehm oder unangenehm zu empfinden.
Darunter liegt aber wieder die Entscheidung SO und nicht anders zu interpretieren.
Indem man interpretiert gestaltet man das, was man erleben wird.

Z.B. Man steht mit dem Auto vor einer Ampel die gerade auf Rot geschaltet hat. Zunächst ist das nur eine Ampel auf Rot. Nichts weiter.
Aber nun setzen die Interpretationen ein. "Oh, schon wieder. Und natürlich immer dann wenn ich es eilig habe. Ich werde zu spät kommen und das wird mir Schwierigkeiten machen. Ich sehe schon die ärgerlichen Gesichter meiner Kollegen. Ich kann mir das aber nicht gefallen lassen. Denen werde ich es zeigen. u.s.w. ". Aber was ist wirklich geschehen? Eine Ampel stand auf Rot.
Oder man hat eine kurze, intensive Schmerzempfindung. Sofort setzt Interpretaion ein: "Was könnte das sein? Ich habe gehört dass... Die Folgen könnten die und die sein. Immer kommen neue Problem auf mich zu. u.s.w."

Angst und Befürchtungen beruhen auf einer Übereinstimmung mit dem Unerwünschten.
So erschafft man sich eine Zukunft die man so eigentlich garnicht will.

Man muss obige Gedanken ernst nehmen.
Es ist ein Kampf. Ein stetes Bemühen um Bewusstheit.
Oft schläft man dabei ein, indem man sich mit angenehmen - das heisst nicht geladenen- Dingen beschäftigt.

Übereinstimmung ist ähnlich der Auswahl eines Senders in einem Radioapparat. Man geht in Resonanz mit demjenigen dem man zustimmen will.